Raketenfehlstart am Weltraumbahnhof Kourou | Aktuell Europa | DW | 11.07.2019
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Raumfahrt

Raketenfehlstart am Weltraumbahnhof Kourou

Bislang ist alles gut gegangen: 14 Mal sind die unbemannten europäischen Vega-Trägerraketen seit 2012 mit ihrer Fracht erfolgreich gestartet. Diesmal gab es ein Problem.

Etwa zwei Minuten nach dem Start vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana stürzte die europäische Vega-Rakete ins Meer. Laut einer Videoübertragung kam die Rakete kurz nach dem Start von ihrer geplanten Route ab. Die Gründe für den Fehlschlag sind noch unklar. "Im Namen von Arianespace möchte ich mich bei unseren Kunden für den Verlust ihrer Fracht entschuldigen", erklärte eine Sprecherin des Raketenbetreibers.

Die Vega-Rakete hätte den Erdbeobachtungssatelliten "FalconEye1" der Vereinigten Arabischen Emirate ins All bringen sollen. Die Vega ist der kleinste Lastenträger im Arsenal der Arianespace. Das Unternehmen gehört zur Ariane Group, die wiederum ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luftfahrtkonzerns Airbus und des französischen Triebwerkherstellers Safran ist.

Erfolg für japanische Raumfahrt

Rund 300 Millionen Kilometer entfernt von der Erde konnte Japans Raumfahrt eine glückliche Landung vermelden. Die Raumsonde "Hayabusa2" setzte zum zweiten Mal auf dem auf dem Asteroiden Ryugu auf. Die Sonde sollte bei der kurzen Landung Proben von Material einsammeln, das unterhalb der Oberfläche des Asteroiden liegt und deshalb noch nicht mit der Atmosphäre in Kontakt gekommen ist. Die Forscher wollen mit der Mission, an der sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt, den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

fab/AR (dpa, afp)

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