Quadriga - Leben in Angst: wie judenfeindlich ist Deutschland? | Quadriga - Der internationale Talk aus Berlin | DW | 25.01.2018
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Quadriga

Quadriga - Leben in Angst: wie judenfeindlich ist Deutschland?

Immer mehr Juden in Deutschland sind beunruhigt, denn die Zahl der antisemitischen Übergriffe steigt. Woher kommt der Hass? Und wird er durch muslimische Zuwanderer noch verstärkt? Unsere Gäste: Kristin Helberg (Journalistin), Wolfgang Benz (Historiker) und Wenzel Michalski (Human Rights Watch)

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Kristin Helberg setzt sich intensiv mit dem Thema Zuwanderung aus Syrien auseinander, hat ein Buch über verzerrte Sichtweisen und Missverständnisse geschrieben. Sie sagt: "Deutschland braucht eine inklusivere Holocaust-Erinnerungskultur und mehr Rückgrat im Kampf gegen jede Form von Ausgrenzung".

 

Wolfgang Benz ist Historiker und Antisemitismusforscher. Er sagt: „Das angebliche Anwachsen des Antisemitismus ist wissenschaftlich nicht beweisbar. Deshalb braucht es mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Thema.“



 

Wenzel Michalski ist Leiter von Human Rights Watch Deutschland persönlich betroffen. Denn sein Sohn wurde, wie eingangs erwähnt, aus einer Berliner Schule weggemobbt – weil er Jude ist. Wenzel Michalski sagt: "Judenfeindschaft in Deutschland eskaliert und wird zunehmend normalisiert, der Staat reagiert träge.“