Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag in Russland | Aktuell Welt | DW | 17.12.2017
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Kooperation bei Terrorabwehr

Putin dankt Trump für Hinweise auf mutmaßlichen Anschlag in Russland

Russische Sicherheitskräfte haben nach Darstellung von Präsident Putin mit Hilfe der USA einen Terroranschlag verhindern können. Der Dank aus Moskau folgte umgehend.

Die Informationen des US-Geheimdienstes CIA hätten ausgereicht, um die Verdächtigen aufzuspüren und festzunehmen, sagte Wladimir Putin, der sich in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump ausdrücklich bei diesem bedankte. Sollten die russischen Sicherheitsbehörden Kenntnisse über Attentatsplanungen in den USA gewinnen, würden sie diese im Gegenzug den USA zur Verfügung stellen, betonte der Kreml-Chef.

St. Petersburg erneut im Visier

Zuvor hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mitgeteilt, dass er eine Gruppe von sieben Männern mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) festgenommen habe. Wie es heißt, hatten die Männer Anschläge in der Millionenstadt St. Petersburg geplant.

Die Gruppe soll unter anderem einen Bombenanschlag auf die Kasaner Kathedrale im belebten Zentrum der Stadt vorbereitet haben. Fünf der Verdächtigen wurden in Untersuchungshaft genommen. Nach Behördenangaben kamen mehrere der Verdächtigen aus dem islamisch geprägten Nordkaukasus, andere aus Zentralasien.

St. Petersburg ist die zweitgrößte russische Stadt - und es ist nicht das erste Mal, dass sie in das Visier von Terroristen geraten ist: Bei einer Bombenexplosion in der Metro der Millionenstadt waren im April 15 Menschen getötet und rund 50 verletzt worden. Ermittler gehen von einem 22-jährigen Mann aus Kirgistan als Attentäter aus. Der Verdächtige wurde bei der Explosion selbst getötet. Russland schätzt, dass sich der IS-Terrormiliz Tausende Menschen aus früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien angeschlossen haben.

haz/ sti (rtr, dpa)