Präsident des 1. FC Köln zurückgetreten | Fußball | DW | 06.03.2019
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Fussball

Präsident des 1. FC Köln zurückgetreten

Der Machtkampf beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln hat personelle Konsequenzen. Präsident Werner Spinner erklärte nach Querelen mit Sport-Geschäftsführer Armin Veh seinen sofortigen Rücktritt.

Er habe sich zum Rücktritt entschlossen, weil ihm klar geworden sei, dass es "über die momentane und künftige Ausrichtung des 1. FC Köln Differenzen gibt", wird Spinner (Artikelbild) in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Der 70-Jährige habe seine Entscheidung in einer Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses bekannt gegeben, einem siebenköpfigen Vereinsgremium.

Demnach erklärte Spinner, er habe sich schon zuvor entschieden, bei der Neuwahl im Herbst nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Diesen Schritt ziehe er jetzt vor.

Sieben Jahre als Präsident

Nach dem 2:1-Sieg des Tabellenführers am Sonntag beim FC Ingolstadt hatte Sport-Geschäftsführer Armin Veh überraschend gesagt, es gebe innerhalb des Vereins ein irreparables Problem und einen Vertrauensverlust. Namen nannte er nicht, übereinstimmenden Medienberichten zufolge meinte Veh aber vor allem Spinner, mit dem er sich überworfen haben soll.

Der Gemeinsame Ausschuss habe bei seiner Sitzung Missfallen über Vehs Äußerungen ausgedrückt "und ihm dies eindeutig mitgeteilt", ließ der Verein nun wissen. Bei Spinner, der seit April 2012 Präsident war, bedankte sich der 1. FC Köln "für die vielen Jahre engagierter Arbeit".

gri/ie (sid)

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