Palavern | Wort der Woche | DW | 30.09.2016
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Wort der Woche

Palavern

Es ist eine Tätigkeit, die im heutigen Alltagsleben eher nicht geschätzt wird. Wer allerdings verhandelt, sollte die Kunst des Palaverns beherrschen.

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Palavern

Jeder kennt bestimmt jemanden, der gern palavert. Diese Personen haben etwas gemeinsam, auch wenn sie sich nicht kennen: Sie reden und reden und reden und finden kein Ende. Selten ist das, was sie sagen, von besonderem Wert. Ein Synonym für „palavern“ ist schwadronieren. Das Wort „palavra“ kommt ursprünglich aus dem Portugiesischen. Dort bedeutet es ganz einfach nur „Wort“. Der Begriff wurde früher von den Portugiesen auch benutzt, um die schwierigen Verhandlungen der Seeleute mit den afrikanischen Handelspartnern zu beschreiben. Bei Verhandlungen kann es ja wichtig sein, zu palavern. Im alltäglichen Leben aber nicht. Dort hat „palavern“ eine negative Bedeutung. Sagt jemand in einem Gespräch: „Jetzt ist aber mal Schluss mit dem Palaver“, dürfte klar sein, dass man endlich zu einem Ergebnis kommen sollte.

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