Oscar-Verleihung ohne Moderator | Filme | DW | 06.02.2019
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Filmpreis

Oscar-Verleihung ohne Moderator

Die diesjährige Oscar-Verleihung wird ohne Moderator stattfinden: Nach der Absage von US-Comedian Kevin Hart wollen die Organisatoren jetzt ein neues Format ausprobieren. Und die Show soll kürzer werden.

Alles wie immer bei den Oscars? Nicht dieses Jahr: Knapp drei Wochen vor der Verleihung der 91. Academy Awards steht fest: Bei der kommenden Show wird es erstmals seit drei Jahrzehnten keinen Moderator geben. "Wir können bestätigen, dass es keinen Gastgeber geben wird", sagte ein Sprecher der Oscar-Akademie.

Der ursprünglich für diese Rolle vorgesehene US-Comedian und Schauspieler Kevin Hart hatte sich im Dezember im Streit um frühere homophobe Twitter-Beiträge zurückgezogen. Die Organisatoren der Zeremonie suchten daraufhin zunächst einen Ersatz, doch offenbar ohne Erfolg. Das Branchenportal "Hollywood Reporter" schrieb vom "am wenigsten erwünschten Job in Hollywood".

Erste "Presenter" bekanntgegeben

Insidern zufolge soll bei der Verleihung der begehrten Filmpreise am 24. Februar jetzt ein neues Format ausprobiert werden. So sollen Hollywood-Stars in einzelne Abschnitte der Show einführen. Die ersten Namen der "Presenter", die die Preise überreichen werden, wurden inzwischen bekanntgegeben, unter ihnen Bond-Darsteller Daniel Craig und die Oscar-Preisträgerinnen Whoope Goldberg und Charlize Theron.

Kevin Hart (Imago/ZumaPress/A. Gallo)

Sagte nach Homophobie-Vorwürfen ab: US-Comedian Kevin Hart

Zuletzt hatte es 1989 eine Oscar-Gala ohne Moderatoren gegeben. In den vergangenen beiden Jahren moderierte der Talkmaster Jimmy Kimmel die Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt.

Der Druck auf die Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist aufgrund sinkender Zuschauerzahlen groß. Im vergangenen Jahr hatten nur noch 26,5 Millionen Menschen die glamouröse Gala im Fernsehen verfolgt, ein historisches Tief. Zum Vergleich: 2014 hatten noch 43 Millionen Menschen zugeschaut. Außerdem gab es Kritik an der Länge der Show, die zuletzt etwa dreieinhalb Stunden dauerte. Sie soll nun auf drei Stunden verkürzt werden.

ka/pg (afp, sz)

DW KINO-Moderatoren Hans Christoph von Bock & Scott Roxborough (DW/S. Bartlick)

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