Oranier-Marsch in Nordirland | Reporter - Vor Ort | DW | 21.07.2018
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Oranier-Marsch in Nordirland

Das Irland-Friedensabkommen jährt sich zum zwanzigsten Mal - trotzdem ist die Lage angespannt. Zwischen Protestanten und Katholiken kommt es immer wieder zu Gewalt. Mairéad O'Donnell will den Frieden für die Menschen in Belfast sichern.

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Der Oranier-Orden ist ein Zusammenschluss von konservativen Protestanten. Einmal im Jahr gedenken seine Mitglieder des Sieges des protestantischen William von Oranien über den katholischen James II. im Jahre 1690. Für die Oranier ist dieser Sieg bis heute der bedeutendste Triumph über die Katholiken. Im Sommer organisieren sie Prozessionen in Nordirland, zu denen sie oft orangefarbene Schärpen und schwarze Melonenhüte tragen.

Die katholischen Gemeinden fühlen sich von den Märschen provoziert, häufig kommt es zu Gewalt. Mairéad O'Donnell von der Sinn-Féin-Partei gehört zwar zu den irisch-nationalistischen Katholiken, versucht aber zwischen den Parteien zu vermitteln.

Eine Reportage von Louise Osborne und Jennifer Collins.