Notstand in Texas wegen Hurrikan ″Nicholas″ | Aktuell Amerika | DW | 14.09.2021
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USA

Notstand in Texas wegen Hurrikan "Nicholas"

Die Meteorologen warnen vor Lebensgefahr. Der Bürgermeister der US-Stadt Houston fordert die Bürger eindringlich auf, zu Hause zu bleiben.

USA | Unwetter | Hurrikan Nicholas

Im Ort Matagorda rissen Böen eine Tankstellenüberdachung um

Der Hurrikan "Nicholas" hat die Küste des US-Bundesstaats Texas erreicht. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) mitteilte, traf "Nicholas" mit einer Windgeschwindigkeit von rund 120 Kilometern pro Stunde auf Land. Gouverneur Greg Abbott rief für 17 Landkreise und drei Städte den Notstand aus.

Die Meteorologen warnten vor "lebensbedrohlichen" Windböen und Sturzfluten. Der Bürgermeister von Houston, Sylvester Turner, ermahnte die 2,3 Millionen Einwohner der Stadt, zu Hause zu bleiben.

Inzwischen schwächte "Nicholas" sich wieder zu einem Tropensturm ab - mit Windgeschwindigkeiten bis zu 110 Kilometern pro Stunde. Den Vorhersagen zufolge dürfte er zunächst über die Millionenmetropole Houston und am Mittwoch über den benachbarten Bundesstaat Louisiana hinwegfegen. Dort haben die Einwohner immer noch mit den Folgen von Hurrikan "Ida" vor zwei Wochen zu kämpfen.

USA | Unwetter | Hurrikan Nicholas

Um sich gegen Stromausfälle zu wappnen, haben Kunden dieses Marktes in Houston alle verfügbaren Generatoren gekauft

"Nicholas" - aus dem Golf von Mexiko kommend - hatte am späten Montagabend an Stärke gewonnen und war von einem Sturm zu einem Hurrikan hochgestuft worden. Im texanischen Küstenort Matagorda mussten Straßen wegen Überflutung gesperrt werden. In einigen Küstenregionen fiel der Strom aus.

Texas wird immer wieder von heftigen Stürmen heimgesucht. Nach Angaben von Wissenschaftlern werden diese durch den Klimawandel noch zusätzlich verstärkt.

jj/sti (dpa, afp, rtr)