Nomin aus der Mongolei | Lernerporträts | DW | 16.04.2018
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Lernerporträts

Nomin aus der Mongolei

Deutsch ist für Nomin ein Türöffner für ihr weiteres Leben, ein DAAD-Stipendium ein berufliches Sprungbrett. Drei Redensarten sind für sie zur Motivation hilfreich – wie vielleicht auch eine typisch deutsche Eigenschaft.

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Nomin aus der Mongolei

Name: Nomin

Land: Mongolei

Geburtsjahr: 1995

Ich lerne Deutsch, weil …
es mir zahlreiche Türen für meine weitere Entwicklung öffnet. Außerdem wollte ich immer in Deutschland studieren, wie meine Eltern zuvor. 2014 klappte das dann. Ich kam über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für Absolventen deutscher Auslandsschulen zum Bachelorstudium nach Bonn.

Mein erster Tag in Deutschland war …
im Oktober 2002, als ich zum ersten Mal mit meinen Eltern nach Deutschland kam.

Das ist für mich typisch deutsch:
Die Ordnungsliebe. Sie scheint den Deutschen Sicherheit und Halt zu geben. Auf mich hat sie inzwischen auch schon abgefärbt. Obwohl: Ist es nicht so, dass ein bisschen Chaos zur Kreativität beiträgt?

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Berlin. Als Ausländerin hat man in Berlin das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Außerdem gibt es dort so viele verschiedene Angebote zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Witze und sarkastische Bemerkungen.

Mein deutsches Lieblingswort:
doch“. Ich verwende es so häufig, selbst wenn ich Mongolisch spreche. Damit müssen meine dortigen Freunde dann leben. 

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Es sind drei Redensarten, die ich mag und zwar in Kombination: „Aller Anfang ist schwer“, „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und „Übung macht den Meister“. Sie sind einfach unglaublich motivierend und sorgen dafür, dass ich nicht aufgebe.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Meinen Beitrag dazu zu leisten, dass es auf der Welt ein wenig gerechter zugeht, die Ungleichheit beseitigt wird.

Meine Tipps für andere Deutschlerner:
Es lohnt sich, mit dem Deutschlernen zu beginnen! Beantworte dir selbst die Fragen, warum du Deutsch lernst und welche Möglichkeiten dir die Sprache eröffnet. Wenn das geklärt ist: Schaffe dir Anreize und sei fleißig!

Meine Erfahrungen als DAAD-Stipendiatin:
Das Stipendium war ein entscheidendes Sprungbrett für mich. Ich habe Politikwissenschaft und Öffentliches Recht studiert und mich ehrenamtlich in einer Hochschulgruppe engagiert. Das führte schließlich zu meiner ersten Arbeitsstelle, ein Praktikum beim Deutschen Bundestag zur nächsten – als studentische Hilfskraft. Ohne das Stipendium, also eine Vollfinanzierung, wäre mir das alles nicht möglich gewesen.

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