Niki Lauda aus dem Krankenhaus entlassen | Sport | DW | 24.10.2018
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Formel 1

Niki Lauda aus dem Krankenhaus entlassen

Es geht ihm besser: Formel-1-Legende Niki Lauda darf nach seiner Lungentransplantation das Krankenhaus verlassen und beginnt nun seine Reha. Offen bleibt aber, wann Lauda wieder seinen Job bei Mercedes antreten kann.

Die Ärzte sprechen von einem "guten Allgemeinzustand": Formel-1-Legende Niki Lauda hat zweieinhalb Monate nach einer Lungentransplantation das Krankenhaus verlassen. Das bestätigte die behandelnde Klinik in Wien. Der 69-Jährige müsse sich in den kommenden Wochen" einer intensiven Rehabilitation unterziehen", hieß es in einer Mitteilung des Allgemeinen Krankenhauses (AKH).

Lungenprobleme infolge des Nürburgring-Unfalls

Der dreimalige Weltmeister Lauda hatte sich offenbar infolge einer verschleppten Sommergrippe der Transplantation unterziehen müssen. Laudas Lunge war seit seinem schweren Feuerunfall am 1. August 1976 auf dem Nürburgring schwer geschädigt. Damals war der Österreicher 55 Sekunden lang im Cockpit seines brennenden Ferrari eingeschlossen, giftige Dämpfe verätzten dabei seine Lunge. Wann der derzeitige Aufsichtsratschef des Mercedes-Werksteams in der Formel 1 wieder seine Arbeit aufnehmen kann, ist unklar. 

Max Verstappen Youngest Winner In F1 - Barcelona (picture alliance/dpa/B.Asset)

Die Rennstrecke ist sein zuhause: Auch im Alter lässt Lauda (r.) der Motorsport nicht los

Schon kurz nach der Operation am 2. August war Lauda wieder bei vollem Bewusstsein, blieb zur Behandlung aber in der Klinik. "Die behandelnden Ärztinnen sowie das Pflegepersonal wünschen dem 69-Jährigen einen weiterhin guten Verlauf", teilte das Krankenhaus mit. Lauda werde wie alle Transplantationspatienten weiter durch das Team des AKH betreut.

jw/mrl (mit sid, dpa)

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