Neue Festnahmen nach Straßburg-Anschlag | Aktuell Europa | DW | 17.12.2018
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Terrorismus

Neue Festnahmen nach Straßburg-Anschlag

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in der Nähe des Straßburger Weihnachtsmarktes sind zwei weitere Menschen festgesetzt worden. Die beiden werden verdächtigt, bei der Beschaffung der Waffe geholfen zu haben.

Gegen einen dritten Verdächtigen aus dem Umfeld des mutmaßlichen Attentäters Chérif Chekatt, der bereits früher festgenommen worden war, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, wie Justizkreise bestätigten. Gegen ihn wird unter anderem wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft. Das nun eingeleitete Verfahren kann am Ende zu einem Strafprozess führen, falls die Ermittler ausreichend Beweise gegen den Beschuldigten sehen. Andernfalls können sie das Verfahren auch wieder einstellen.

Im Bannkreis der IS-Terrormiliz

Bei dem Anschlag in der Stadt im Elsass waren am vergangenen Dienstag fünf Menschen getötet worden, mehrere wurden verletzt. Der mutmaßliche Attentäter Chérif Chekatt wurde am vergangenen Donnerstag in Straßburg bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet. Es verdichten sich die Hinweise, dass der 29-Jährige ein Anhänger der IS-Terrormiliz war. Entsprechend äußerte sich auch sein Vater.

Ermittler hatten nach dem Anschlag zeitweilig noch sechs weitere Menschen in Gewahrsam genommen, die aber laut Berichten französischer Medien inzwischen wieder auf freiem Fuß sind.

haz/ust (dpa, afp)

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