Nervosität vor Brexit-Abstimmung steigt | Podcast Wirtschaft | DW | 07.01.2019
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Podcast Wirtschaft

Nervosität vor Brexit-Abstimmung steigt

Brexit-Unsicherheiten: Britische Autoindustrie kriselt +++ China und USA ringen um Lösung in Handelsstreit +++ US-Regierungsmitarbeiter ohne Gehalt zahlen den Preis der Haushaltssperre

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Brexit

Die Briten hatten sich 2016 in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Europäische Union zu verlassen. Der Brexit ist für Ende März vorgesehen. Premierministerin Theresa May einigte sich mit den EU-Ländern auf ein Austrittsabkommen, das unter anderem eine für die Wirtschaft wichtige Übergangsperiode vorsieht. Widerstand schlägt ihr allerdings vom britischen Parlament entgegen, das den Vertrag absegnen muss.

Die Abstimmung soll schon am 15. Januar sein - meldet die BBC. Danach dürfte feststehen, ob es einen Deal geben wird - oder ob ein wilder Brexit Chaos an den Grenzen entstehen lässt. Falls nicht noch alles abgeblasen oder verschoben wird - auch das sind Optionen, auf die man sich in Brüssel vorbereitet.

Autoindustrie

Die anhaltende Unsicherheit in Sachen Brexit bereitet gerade auch der britischen Automobilindustrie große Sorgen. Heute hat der Automobilverband SMMT seine Jahresbilanz veröffentlicht - und die sieht überhaupt nicht gut aus. In Großbritannien ist der Autoabsatz im vergangenen Jahr fast um sieben Prozent eingebrochen.

Handelsgespräche

Zwei Tage lang wollen Vertreter der USA und China über eine Entschärfung der Handelsstreitigkeiten beraten. Der anhaltende Zwist zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt hält die Börsen seit Monaten in Atem. Doch geht es wirklich nur um Lösungen in Handelsfragen?

Shutdown

Die aktuelle Haushaltssperre in den Vereinigten Staaten, der "Shutdown", zählt zu den längsten der US-Geschichte. Seit zwei Wochen fließt an einen großen Teil der Bundesbehörden kein Geld mehr, weil sich Präsident Donald Trump und die demokratische Mehrheit im Abgeordnetenhaus nicht auf einen Haushaltsplan einigen können. Viele Ämter und Museen bleiben geschlossen, aber auch Gerichte - insgesamt sind rund 800.000 US-Regierungsmitarbeiter betroffen. Sie bleiben ohne Gehalt und zahlen damit den Preis des Shutdown.

Redakteur im Studio: Klaus Ulrich

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