Nach Kritik an MH370-Bericht: Malaysias Luftfahrt-Chef tritt zurück | Aktuell Asien | DW | 31.07.2018
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Nach Kritik an MH370-Report

Nach Kritik an MH370-Bericht: Malaysias Luftfahrt-Chef tritt zurück

Es gilt als größtes Rätsel der Luftfahrtgeschichte. Auch der Abschlussbericht zu Flug MH370 kann die Hintergründe nicht aufdecken. Nun zieht der malaysische Luftfahrt-Chef Konsequenzen.

Ein Flugzeug, das mitten in der Nacht vom Kurs abweicht und noch stundenlang unterwegs ist; gefundene Wrackteile, die die Absturzursache nicht offenbaren; fehlende Kontaktaufnahme der Fluglotsen mit der Crew. Die Liste der Mängel an dem Abschlussbericht der malaysischen Regierung zu dem rätselhaften Verschwinden von Flug MH370 ist lang. Nach der anhaltenden Kritik hat der Chef von Malaysias ziviler Luftfahrtbehörde seinen Rücktritt erklärt.

Damit reagierte der Beamte auf die Veröffentlichung des Reports zum Verschwinden der Malaysia-Airlines-Passagiermaschine im März 2014. In dem am Montag veröffentlichten Bericht legten sich die Experten nicht darauf fest, warum die Boeing 777 verschwand. Sie kritisierten jedoch, dass es in jener Nacht von malaysischer Seite Mängel bei der Kontrolle des Luftraums gegeben habe. Der Chef der zivilen Luftfahrtbehörde, Azharuddin Abdul Rahman, übernahm in einem Schreiben die Verantwortung dafür.

Malaysia Abschlussbericht Vermisstes Flugzeug MH370 (Foto: Reuters/S. Asyraf)

Hunderte Seiten lange Fehleranalyse

Das Schicksal von Flug MH370 gilt als eines der größten Rätsel der Luftfahrtgeschichte. Die Boeing 777 war plötzlich von den Radarschirmen verschwunden, als sie auf dem Weg aus Kuala Lumpur nach Peking war. Dann flog sie noch stundenlang durch die Nacht, bevor sie vermutlich abstürzte. Das Wrack wird irgendwo auf dem Boden des südlichen Indischen Ozeans vermutet.

sam/ml (afp, dpa)

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