Mythos Berlin - Clärchens Ballhaus | DokFilm | DW | 02.05.2018
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DokFilm

Mythos Berlin - Clärchens Ballhaus

Seit über 100 Jahren ist Clärchens Ballhaus eine Institution für Tanzfreudige in Berlin. Ein Ort, an dem deutsche Geschichte geschrieben wurde. Heute ist die einst arme und proletarische Gegend um das Ballhaus herum ein angesagtes und teures Viertel.

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Nicht nur Heinrich Zille, auch George Grosz, Alfred Döblin und Otto Dix sollen hier verkehrt haben. Prominenz mischt sich auch heute unter die Schwofenden. Aber nur wenige kennen die Geschichte des Hauses. Die Dokumentation wirft einen filmischen Blick hinter die Kulissen dieses "geheimnisvollen Ortes", in dem mehr als 100 Jahre Berlingeschichte schlummern, und lässt prominente Alt- und Wahlberliner zu Wort kommen: u.a. Katharina Thalbach, Wim Wenders und Max Raabe. Erstmalig kommt "Clärchens" Enkel Hans-Jürgen Meyer zu Wort und wartet mit nie gesehenem Filmmaterial und Hintergrundgeschichten vom Ballhaus und seiner ersten Chefin Clärchen auf, die das Ballhaus durch fünf bewegte Jahrzehnte manövrierte. Der Regisseur Andreas Kleinert, der seinen ersten Film "Edith bei Clärchen" Mitte der 80-er Jahre über das Ballhaus drehte, erzählt von den Zeiten, als Clärchens Ballhaus noch nicht hip, sondern eine Art Gegenwelt in Ost-Berlin darstellte. Heute ist die einst arme und proletarische Gegend um das Ballhaus herum ein angesagtes und teures Viertel. Clärchens Ballhaus liegt wie in einer Zeitkapsel in einer Stadt, die sich ständig verändert und zeugt noch von einem Berlin, das längst verschwunden ist. Getanzt und nach dem Glück gesucht wird hier - unbeirrt von den Veränderungen draußen - aber noch immer auf Hochtouren, und das jeden Tag.