Murmeltiertag für Salzburg | Sport-News | DW | 29.08.2018
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Champions League Qualifikation

Murmeltiertag für Salzburg

Österreichs Meister Red Bull Salzburg scheitert zum elften Mal in der Champions-League-Qualifikation. Nach einer 2:0-Führung im Heimspiel gegem Roter Stern Belgrad scheitert das Team auf fast groteske Weise.

Spätestens nach diesem Drama müssen abergläubische Fans von Red Bull Salzburg an einen Fluch glauben. Über weite Strecken ist ihr Team im Rückspiel gegen Roter Stern Belgrad das bessere und spielbestimmende Team. Doch am Ende steht ein 2:2 (0:0)-Unentschieden. Nach dem torlosen Hinspiel schafft Belgrad aufgrund der erzielten Auswärtstore die Qualifikation. Red Bull Salzburg verpasst auch im elften Versuch den Sprung in die europäische Königsklasse.

Dramatische Schlussphase ohne Happy End

Fußball Champions League Qualifikation RB Salzburg vs Roter Stern Belgrad | Trainer Marco Rose (Imago/Eibner Europa/J. Feichter)

Ein Spiel zum Verzweifeln: Salzburgs Trainer Marco Rose gestikuliert während der Partie gegen Belgrad

Dabei hatten die Gastgeber kurz nach dem Beginn der zweiten Hälfte sogar klar mit 2:0 geführt. Beide Treffer für Salzburg erzielte Munas Dabbur (45. Minute/48./Foulelfmeter). Doch El Fardou Ben Nabouhane (65./66.) sorgte mit seinem Doppelpack innerhalb von nur gut einer Minute für den Ausgleich. Danach mühte sich der österreichische Meister nach Kräften, schnürte das serbische Team in der Abwehr ein und hatte mehrere gute Möglichkeiten, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen. Während Salzburg auf dem Weg in die Königsklasse nach Niederlagen gegen unter anderem F91 Düdelingen (Luxemburg, 2012) und HNK Rijeka (Kroatien, 2017) erneut scheiterte, war Roter Stern im siebten Versuch zum ersten Mal erfolgreich. Die Teilnahme an der Champions League bringt nun ein Startgeld in Höhe von 15,25 Millionen Euro.

jk,ml (sid,dpa)