Multimedia auf 3050 Metern: James Bond in Sölden | Filme | DW | 12.07.2018
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Museum

Multimedia auf 3050 Metern: James Bond in Sölden

Die Fans des Geheimagenten 007 können sich im österreichischen Sölden auf eine Entdeckungsreise ins Innere eines 3000ers begeben. Die Multimedia-Ausstellung "007 Elements" ist die neue Attraktion in dem Skiort.

Im jüngsten James Bond-Streifen "Spectre" (2015) sucht Agent 007 (Daniel Craig) die Tochter eines ehemaligen Syndikatsmitglieds, die ihn zum Oberbösewicht führen soll. Dazu begibt er sich in die fantastische Bergwelt des Öztals - eine Gletscherregion in Tirol, Österreich. Hoch oben auf einem Berg steht ein futuristisches Gebäude, das nur aus Glas und Stahl zu bestehen scheint - es ist eine Spezialklinik, wo Bond die Frau treffen wird. Sie aber wird entführt. Eine wilde Verfolgungsjagd über die Gletscherstraße beginnt. Diese Szenen haben das Skigebiet und Sölden weltberühmt gemacht.

James Bond mit Waffe in der Hand vor den Bergen (Sony Pictures)

Gleich jagt Bond die Fahrzeugkolonne hinter ihm in einem Flugzeug...

Einblick in die James Bond-Filmwelt

Eine Stunde von Innsbruck entfernt liegt der Wintersportort, den Bond-Regisseur Sam Mendes zum Drehort für "Spectre" gemacht hat. Auf der Terrasse des größten Hotels im Ort hatte Mendes mit dem Besitzer der Söldener Bergbahnen den Dreh ausgehandelt: Das futuristische Luxusrestaurant "Ice-Q" auf dem Gipfel des Gaislachkogls wurde zur "Hoffler-Klinik" - und damit zu einem Wallfahrtstort für James Bond-Fans. Die können sich ab dem 12. Juli mit der Seilbahn hochfahren lassen, in der schon Bond-Techniker "Q" (Ben Wishaw) gesessen hat. Durch den Eingang des "Ice-Q" geht es in das Innere des Berges. Auf 1300 Quadratmetern erhält der Besucher einen Einblick in die Dreharbeiten eines Bond-Streifens. Der Hauptfokus liegt auf "Spectre", aber auch andere berühmte Sequenzen aus den 24 James Bond-Filmen sind zu sehen.

Multimedia für alle Sinne

"Unser Ziel ist es, mit '007 Elements' einen tiefen Einblick in die Dreharbeiten eines 007-Kinofilms zu gewähren", heißt es auf der Webseite. 

Dreharbeiten James Bond Spectre: Regisseur Sam Mendes hinter der Kamera (Sony Pictures)

Dick eingepackt: Regisseur Sam Mendes drehte bei frostigen Temperaturen

Die Betreiber der Erlebniswelt geben allerdings noch nützliche Hinweise für Besucher: Auf 3000 Metern sei es auch im Hochsommer ziemlich kalt, und so solle man sich entsprechend einkleiden. Denn der Einbau von Heizungen und Klimaanlagen sei nicht Teil des Designkonzeptes, das Ganze solle sich eher der natürlichen Umgebung dort oben anpassen.

Beteiligt an der Umsetzung war auch Neil Callow, der Set-Designer der vergangenen vier Bond-Streifen, der neben dem Schauspieler Craig David der fast 60 Jahre alten Agentenreihe ein komplett neues Gesicht verschafft hat.

Sölden hat damit neben seinem Skigebiet eine weitere Touristenattraktion.

Diesen und weitere Spectre-Drehorte sehen Sie in unserer Bildergalerie:

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