Mokhinur aus Usbekistan | Lernerporträts - Video | DW | 13.07.2018
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Lernerporträt Internationale Deutscholympiade 2018

Mokhinur aus Usbekistan

Sie braucht sich wegen ihrer Deutschkenntnisse nicht mehr zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Geholfen hat ihr beim Lernen sicher ihr deutscher Lieblingsspruch. Dabei war das Deutschlernen anfangs nur eine Pflicht.

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Mokhinur aus Usbekistan

Name: Mokhinur

Land: Usbekistan

Geburtsjahr: 2001

Ich lerne Deutsch, weil…
ich nach der Teilnahme an tollen Wettbewerben und interessanten Unterrichtsstunden auf den Geschmack gekommen bin. Anfangs war es ein Pflichtfach in der Schule. Außerdem sind sehr gute Deutschkenntnisse für meinen zukünftigen Beruf wichtig.

Mein erster Tag in Deutschland war …
eigentlich sehr komisch. Als Zwölfjährige kam ich zum ersten Mal nach Deutschland, hatte gerade A1-Niveau und dachte, dass ich wegen grammatischer Fehler verspottet werden würde. Deshalb habe ich mich in den ersten Tagen – sobald ich eine deutschsprechende Person auf dem Gelände der Jugendherberge entdeckte – hinter Büschen oder Bäumen versteckt.

Das ist für mich typisch deutsch:
Pünktlich und ordentlich zu sein und sich an strenge Regeln zu halten.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Die Besonderheit von Dialekten, die schwer verständlich sind.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Berlin. Es ist multikulturell – und die Mieten dort sind niedriger als beispielsweise in einer Großstadt wie München.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Bestimmte Nomen-Verb-Verbindungen oder Redewendungen, die nicht wortwörtlich verstanden werden können – beispielsweise „Schwein haben“.

Mein deutsches Lieblingswort:
Kaninchen“, weil es das erste Wort war, das ich in meinem DaF-Lesebuch unterstrichen und auswendig gelernt habe. Ganz besonders gern mag ich übrigens Kaninchen mit rosa Augen!

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsle:
„verändern“ und „ändern“.

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.“

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Einen Beitrag dazu zu leisten, dass alle Menschen glücklich und friedlich zusammenleben.

Mein Tipp für andere Deutschlernende:
Nie aufgeben – trotz Misserfolgen. Arbeite härter, die Erfolge werden dir später Recht geben. Das habe ich selbst erfahren.

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Stell dir vor, du bist Amerikaner oder Afrikaner. Wie beschreibst du eine Deutsche beziehungsweise einen Deutschen als Vertreter einer ganzen Nation?


Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird gemeinsam vom GI mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

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