Mogeln | Wort der Woche | DW | 01.05.2020
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Wort der Woche

Mogeln

Mit jemandem, der mogelt, möchte man eigentlich nicht zusammen spielen. Doch zu mogeln ist allemal besser, als zu betrügen.

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Mogeln

Kerstin hat beim Kartenspiel gegen Sabrina verloren. „Du hast gemogelt“, beschwert sie sich. Sabrina ist empört: „Ich mogele nie. Ich spiele immer fair.“ „Mogeln“ ist ein anderes Wort für „schummeln“, „täuschen“ oder „tricksen“. Die Herkunft ist nicht ganz geklärt. Vor allem bei Gesellschaftsspielen wird gern gemogelt. Mogeln ist kein großer Betrug, sondern nur eine kleine Schummelei, die verziehen wird. Doch mogeln kann man nicht nur bei Spielen. Man kann sich auch irgendwo „reinmogeln“, also durch Tricks und kleine Betrügereien an einen bestimmten Ort gelangen. Wenn sich also jemand ins Stadion, ins Kino oder in eine Theateraufführung mogelt, hat er bestimmt nicht bezahlt. Er ist durch den Hintereingang gekommen oder hat sich unbemerkt an der Kartenkontrolle vorbeigeschlichen. Doch diese Mogelei wird sicher nicht verziehen, sondern bestraft – sofern man entdeckt wird. Übrigens: Sabrina hat gar nicht gemogelt. Kerstin kann einfach nur nicht verlieren.

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