Mit Worten gegen den IS | DokFilm | DW | 09.06.2018
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DokFilm

Mit Worten gegen den IS

Die Jesidin Farida Abbas Khalaf ist durch die Hölle gegangen. Vom sogenannten "Islamischen Staat" wurde sie entführt, verkauft und vergewaltigt. Doch sie konnte nach Deutschland fliehen und fand hier den Mut, das Schweigen zu brechen.

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Tausende Jesidinnen haben dasselbe Schicksal erlitten wie Farida Khalaf. Auch sie wurden entführt, verkauft, vergewaltigt von den Terroristen des IS. Viele von ihnen sind noch immer verschwunden. Farida Khalaf hatte Glück und sie hat nie aufgegeben. Die junge Frau ist ihren Peinigern entkommen und reiste mit einem deutschen Hilfsprogramm bis nach Baden-Württemberg im Süden Deutschlands. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte, klagt ihre Peiniger öffentlich an und fordert Gerechtigkeit für sich und Tausende Jesidinnen, denen der IS Gewalt angetan hat. Als ihr Heimatdorf von der Herrschaft der Islamisten befreit wird, wagt Farida Khalaf eine riskante Reise in den Nordirak, um den Ort ihrer Kindheit noch einmal wiederzusehen - das Dorf, in dem die Terroristen das Glück ihrer Familie für immer zerstörten.