″Michael″ steuert auf Florida zu | Aktuell Amerika | DW | 08.10.2018
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Hurrikan

"Michael" steuert auf Florida zu

Ein neuer Wirbelsturm zieht über den Atlantik in Richtung USA. Vor allem Florida bereitet sich auf die Ankunft des Hurrikans "Michael" vor. Vielerorts gilt bereits der Ausnahmezustand.

Satellitenaufnahme: Hurrikan Michael in Karibik (Reuters/ NOAA)

Hurrikan "Michael" - hier zwischen Kuba und der mexikanischen Halbinsel Yucatán

Während er auf die US-Golfküste zusteuert, wurde "Michael" zum Wirbelsturm der Kategorie 1 hochgestuft, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) in Miami mitteilte. Es sei zu erwarten, dass der Sturm auf seinem Weg weiter an Kraft gewinne, sagten Experten voraus. Am Mittwoch wird "Michael" voraussichtlich als Wirbelsturm der Kategorie 3 auf Land treffen. Am Donnerstag dürfte er dann weiter über den Südosten der USA hinwegziehen.

Das NHC warnte die Bewohner der betroffenen Regionen vor möglichen Sturmfluten, Starkregen und kräftigen Sturmböen. Über der Inselkette Florida Keys ging bereits am Montag heftiger Regen nieder. Gefährdet sind auch Teile Kubas und Mexikos.

Neue Katastrophe droht

Floridas Gouverneur Rick Scott erklärte für 26 Bezirke des Bundesstaates vorsorglich den Ausnahmezustand. Die Behörden bereiten sich nach seinen Angaben auf den Katastrophenfall vor. "Uns rennt die Zeit davon", schrieb Scott im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die Universität von Florida kündigte für die gesamte restliche Woche ihre Schließung an. In den Schulen des Bezirks Leon, wo auch die Regionalhauptstadt Tallahassee liegt, wurde der Unterricht abgesagt.

Erst Mitte September hatte der schwere Tropensturm "Florence" die Südostküste der USA heimgesucht und vor allem in North und South Carolina schwere Überschwemmungen verursacht. Mehr als 30 Menschen kamen durch den Sturm und seine Folgen ums Leben.

wa/nob (afp, dpa)

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