Metro sagt Börsengang ab | Aktuell Wirtschaft | DW | 18.03.2014
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Aktuell Wirtschaft

Metro sagt Börsengang ab

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro hat die Pläne, seine russische Tochter-Gesellschaft an die Börse zu bringen, auf Eis gelegt. Mit dem Börsengang hatte der Konzern rund eine Milliarde Euro erlösen wollen.

Die Metro Group aus Düsseldorf verzichtet darauf, wie angekündigt ein Viertel der Anteile an der Konzerntochter Cash & Carry Russland an die Börse in London zu bringen. Als Grund dafür nannte der Konzern die Krim-Krise: "Wir benötigen für einen solchen Schritt die richtigen Kapitalmarktbedingungen", erklärte ein Metro-Sprecher am Dienstag. "Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen ist dies derzeit nicht der Fall."

Die Pläne seien damit aber nicht vom Tisch, betonte der Sprecher: "Wir halten weiterhin an den Plänen für eine Börsennotiz von Metro Cash & Carry Russland fest." Metro-Chef Olaf Koch hatte ursprünglich einen Termin kurz vor oder nach den Osterfeiertagen für den Börsengang ins Gespräch gebracht.

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro Group hatte 2012 mit weltweit rund 287.000 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 67 Milliarden Euro einen Gewinn von 101 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Metro AG, die 1996 mit der Kaufhof Holding AG fusionierte, ist in 33 Ländern aktiv.

dk/gmf (dpa, rtr)