Messerangreifer in Jerusalem erschossen | Aktuell Nahost | DW | 17.08.2020
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Israel

Messerangreifer in Jerusalem erschossen

Tatort Jerusalemer Altstadt: Ein Mann attackierte an einem der Zugänge zum Tempelberg einen jungen israelischen Polizisten. Dessen Kollegen reagierten umgehend und töteten den Angreifer.

Israel I Messerattacke in Jerusalem (Getty Images/AFP/A. Gharabli)

In der Nähe des Tatorts: israelische Sicherheitskräfte am Jerusalemer Löwentor

Israelische Sicherheitskräfte haben in der Altstadt von Jerusalem einen Messerattentäter getötet. Der Angreifer sei erschossen worden, bestätigte ein Polizeisprecher. Eine in der Nähe stehende Frau wurde demnach leicht verletzt.

Der Attentäter habe einem 19-jährigen Polizisten in die Brust gestochen, teilte das Jerusalemer Hadassah-Krankenhaus mit. Der Polizist sei bei Bewusstsein. Sein Zustand wurde als stabil beschrieben.

Die Altstadt Jerusalems ist zwischen Israelis und Palästinensern aufgeteilt, wird aber von israelischen Sicherheitskräften kontrolliert. Dort befinden sich einige der für Juden, Muslime und Christen heiligsten Stätten.

Angespannte Lage 

Erst Mitte Mai hatte die israelische Polizei am Eingang zur Altstadt einen palästinensischen Autisten erschossen, den die Einsatzkräfte irrtümlich für bewaffnet hielten. In arabischen Internetforen machte daraufhin der Hashtag "#PalestinianLivesMatter" nach dem Vorbild der US-Bewegung "Black Lives Matter" die Runde.

Jerusalem Felsendom Stadtansicht (picture-alliance/AP/O. Balilty)

Jerusalemer Altstadt: der Tempelberg mit dem Felsendom (M.) und der Al-Aksa-Moschee (r.)

Die Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern nahmen zuletzt wieder stark zu. Verschärft hat sich der Konflikt nach der Ankündigung Israels und der Vereinigten Arabischen Emirate vom vergangenen Donnerstag, diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Die Palästinenserführung verurteilte die Vereinbarung als "Verrat" an den Palästinensern.

wa/ack (afp, dpa, Twitter @IL_police)

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