Menschenhandel Teil 3 | TV | DW | 30.01.2020
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Menschenhandel Teil 3

1620 - 1789 - Der Zucker und die Aufstände: Fast 7 Millionen Sklaven mussten im 17. Jahrhundert für Zucker schuften. Franzosen, Engländer, Holländer und Spanier - alle wollten vom Zuckerrohranbau profitieren.

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Trailer: Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei

Teil 3 der 4-teiligen Dokuserie beleuchtet die Brutalität der Kolonialmächte. 

Im 17. Jahrhundert entbrannte im Atlantik die Schlacht um den Zucker. Die europäischen Königreiche begehrten immer größere Reichtümer. Um ihre Gier zu befriedigen, richteten sie neue Handelswege ein und brachten Sklaven aus Afrika auf die Inseln der Neuen Welt, in die Karibik. Mithilfe von Banken und Versicherungsgesellschaften systematisierte sich der Sklavenhandel, die Deportationen erreichten Rekordzahlen. Fast 7 Millionen Afrikaner befanden sich in Gefangenschaft. Und damit in einer endlosen Spirale der Gewalt. Bis zur Abschaffung der Sklaverei eroberte der Menschenhandel riesige Territorien, setzte seine eigenen Grenzen und schuf seine eigenen Gesetze in einer Welt der Gewalt, Machtbesessenheit und Profitgier.

Die Geschichte der Sklaverei reicht bis auf die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Schon im 7. Jahrhundert nach Christi Geburt wurde Afrika zum Epizentrum des Menschenhandels. Es entwickelte sich ein Netzwerk der Sklaverei von horrendem Ausmaß, das sich über den gesamten Globus erstreckte. Nubier, Fula, Mandinka, Songhai, Susu, Akan, Yoruba, Igbo, Bakongo, Wayao, Somali - mehr als 20 Millionen Afrikaner wurden im Laufe der Geschichte deportiert, verkauft und versklavt. Profitiert haben davon Großmächte rund um die Welt. Das Ausmaß des Sklavenhandels war so immens, dass es lange Zeit unmöglich war, alle Mechanismen zu verstehen.

 

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