Mein Geld tut Gutes - Nachhaltiges Sparen und Finanzieren | DokFilm | DW | 23.11.2019
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Mein Geld tut Gutes - Nachhaltiges Sparen und Finanzieren

Banken, die sich der Nachhaltigkeit verschreiben, investieren jeden Cent in ökologische Projekte. Diese sollen umweltverträglich sein und soziale Standards erfüllen. Doch was genau heißt eigentlich "nachhaltig"? Und kann man damit Geld verdienen?

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Die niederländische Triodos-Bank beispielsweise investiert ausschließlich in Projekte, die sie selbst als nachhaltig bewertet. Wir begleiten einen Bankmitarbeiter in eine ehemalige Berliner Malzfabrik. Dort überprüft er, ob die Bank Kredite für die Erschließung bereitstellen kann. Denn das alte Werksgelände soll modernisiert werden: Günstige Ateliers für Künstler sind geplant, Bienenstöcke auf dem Dach und ein Badeteich, der mit gefiltertem Regenwasser befüllt werden soll. Doch reicht das für ein Investment der Bank?

Mittlerweile werben nicht mehr nur kleinere Firmen und Projekte mit Nachhaltigkeit. Auch einige börsennotierte Aktiengesellschaften und international aufgestellte Fonds geben sich dieses Attribut. Aber kann ein Aluminiumwerk nachhaltig sein? Nachhaltigkeitsberater Alfred Strigl besucht die österreichische Austria Metall AG, um genau das herauszufinden. Strigl sitzt im Ethikrat der Kepler Fond KAG. Dort wird nach strikten Vorgaben entschieden, wohin die vielen Fonds-Milliarden der Anleger fließen.

Der Film zeigt, dass sich nachhaltiges Investieren lohnen kann: für die Umwelt, für den Verbraucher und für die Banken. Und wer sich traut, Risiko-Kapital zu geben, z.B. für ein Unternehmen, das aus Gras Papier herstellen möchte, kann sehr viel verdienen - oder auch verlieren. Genauso wie beim herkömmlichen Bankgeschäft.