Megxit und mehr: Reaktionen zum Rückzug von Harry und Meghan | Kultur | DW | 09.01.2020
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Britisches Königshaus

Megxit und mehr: Reaktionen zum Rückzug von Harry und Meghan

Das Königshaus in der Krise: Wie zu erwarten, hat die Ankündigung des britischen Prinzen Harry und seiner Frau Meghan auf royale Pflichten zu verzichten, viele Reaktionen ausgelöst - auch in Deutschland.

In Großbritannien ist es das Thema der Stunde. Zumindest für diejenigen, die am Königshaus interessiert sind. Und das sind ja bekanntlich viele. Die Ankündigung von Prinz Harry und seiner amerikanischen Frau Meghan, sich in Zukunft aus der vordersten Reihe der königlichen Familie zu verabschieden, auf royale Pflichten zu verzichten und darüber hinaus auch den Wohnsitz zumindest zeitweise zu verlagern, sorgt für mächtig Wirbel.

Die britischen Boulevardzeitungen sprechen von einer "Royal Battle" und vom "Megxit". Nach dem "Brexit" nun also der "Megxit" - was im Übrigen suggeriert, dass hinter der Entscheidung vor allem die Frau von Prinz Harry steht. Offenbar sind viele Kommentatoren der Meinung, dass die Ehefrau im Hause Harry das Zepter in der Hand hält.

UK Monarchie l Prinz Harry und Herzogin Meghan (picture-alliance/AP/A. Grant)

Offizielle Auftritte werden in Zukunft weniger: Prinz Harry und Herzogin Meghan in London

Erinnerungen werden wach an die große königliche Krise des Jahres 1936, als die Liebschaft des britischen Königs Eduard VIII mit der US-Amerikanerin Wallis Simpson dazu führte, dass der König wenig später abdankte. Was damals ein großer Skandal war, ist für viele Fans des britischen Königshauses bis heute ein Trauma. Die weltweit populäre britische Serie "The Crown" geht darauf ausführlich ein. Wer sich vertiefen möchte: Die Serie ist zurzeit bei Netflix zu sehen. Auch in den sozialen Medien fühlen sich einige an ebenjenes Jahr 1936 erinnert:

Die vielen Reaktionen zeigen, dass der "Megxit" auf den diversen Plattformen in den kommenden Tagen und Wochen noch heftig diskutiert und kommentiert werden dürfte.

Hier und da gehen dann auch schon mal die Pferde durch: Da wird Meghan Wallis Simpson gleichgesetzt, indem aus der Letzteren direkt auch eine Schauspielerin gemacht wird. Frei nach dem Motto: US-Amerikanerinnen nehmen dem britischen Königshaus die Männer weg.

Andere haben für den angekündigten Schritt von Harry, der ja nicht wie Eduard VIII König ist, sondern auf der Liste der möglichen Nachfolger von Monarchin Elisabeth II lediglich auf Platz sechs steht, nur bissigen Spott übrig:

Das liebe Geld ist natürlich ein großes Thema. Harry und Meghan haben angekündigt, dass sie in Zukunft auch selbst Geld verdienen wollen. Manche User zeigen durchaus Verständnis:

Der #Megxit entwickelt sich derweil zum Trend - und darf sich womöglich Hoffnungen bei den Wahlen zum kommenden Wort des Jahres machen. Für manche vielleicht bei der Wahl zum beim Un-Wort des Jahres. 

Ist das nun wichtig? Für viele Menschen offenbar. Doch stimmen die Relationen noch? Es gibt auch andere Meinungen dazu: 

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