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Schutz der Meeresschildkröte an Land

21. Oktober 2014

Überfischung und unvorsichtige Tauch-Touristen, aber auch zu viele Pestizide in der Landwirtschaft und die illegale Müllentsorgung gefährden das Leben an den Küsten St. Lucias. Ein Projekt will das nun ändern.

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14.10.2014 DW Global 3000 St. Lucia

Hilfe für bedrohte Meeresschildkröten

Projektziel: Das Caribbean Aqua-Terrestrial Solutions (CATS)-Programm hat zwei Ziele: die Landwirtschaft der Karibikstaaten an den Klimawandel anzupassen und deren Meeres- und Küstenökosysteme zu erhalten.
Umsetzung:
· Um die Meeresschildkröten zu beschützen, werden die Tiere und ihre Brutplätze bewacht
· Nachhaltigere Fischerei und achtsamer Tourismus, um die Küstenregion vor Schäden zu schützen
· Umweltfreundlichere Landwirtschaft und Wiederaufforstung sowie Verbesserung des Abwassersystems
Projektvolumen: Die Internationale Klimaschutzinitiative fördert das weltweite Blue Solutions Network, zu dem auch die Organisation CATS gehört, mit 6,3 Millionen Euro.
Besondere Arten: Karett- und Lederschildkröten

Das Meeres-Ökosystem der Karibik zählt zu den weltweit stark gefährdeten Regionen. Auf und vor der Karibik-Insel St. Lucia ist die jahrtausendealte Meeresschildkröte zu Hause. Ihre Zahl nimmt rapide ab. Dafür sorgen die Wilderer, aber auch das Abladen von Müll im Meer. Massentourismus und große Kreuzfahrtschiffe haben den Korallenriffen großen Schaden zugefügt. Eine Initiative der deutschen Entwicklungshilfe-Organisation GIZ, soll zusammen mit den Menschen der Insel, den Lebensraum der Schildkröte schützen. Dazu sollen Kanäle und Leitungen für den Abtransport von Abwässern verbessert und den Menschen ein besseres Wissen über den Schutz der Biodiversität auf der Insel vermittelt werden.

Ein Film von Anja Kimmig