Mariam aus Georgien | Lernerporträts - Video | DW | 13.07.2018
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Porträts Internationale Deutscholympiade 2018

Mariam aus Georgien

Wenn es um das Deutschlernen geht, ist sie nicht faul. Dann werden sogar unlogische Artikel und Wörter, die sie gern verwechselt, so lange geübt, bis sie sitzen. Ihr Lebenstraum? Eine bekannte Sängerin zu werden.

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Mariam aus Georgien

Name: Mariam

Land: Georgien

Geburtsjahr: 2001

Ich lerne Deutsch, weil …
es zu mir und meiner Persönlichkeit passt. Es ist zwar eine komplizierte, aber interessante Sprache. Wenn es ums Deutschlernen geht, bin ich nie faul!

Mein erster Tag in Deutschland war …
als Austauschschülerin in Frankfurt am Main. Es war ein Tag voller Emotionen, vor allem, weil ich so unglaublich herzlich von meiner Gastfamilie begrüßt und aufgenommen worden bin. Dieser Tag wird unvergesslich bleiben.

Das ist für mich typisch deutsch:
Pünktlich und ordentlich zu sein, aber auch Fußball, Bier und Wurst. 

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Selbst nach längerem Überlegen ist mir nichts eingefallen. Gerade deshalb finde ich es gut, die Kultur des jeweils anderen Landes kennenzulernen. 2018 hatte ich erneut die Gelegenheit: als Teilnehmerin der Internationalen Deutscholympiade.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Hamburg. Es bietet Orte zur Entspannung, aber auch für ein aktives Leben.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Die Artikel. Für mich sind sie unlogisch. Warum ist „Tisch“ beispielsweise maskulin?!

Mein deutsches Lieblingswort:
Lineal“. Eigentlich sollte es kein Begriff für einen Gegenstand sein, sondern für etwas Abstraktes wie beispielsweise Liebe oder Kummer.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsele:
Derzeit sind es die Wörter „verschwenden“ und „verschwinden“. Aber ich bin ganz zuversichtlich: Davor waren es „klatschen“ und „klopfen“ .

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Der Glaube kann Berge versetzen!“  

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Ich möchte immer sehr viel in Kontakt mit anderen Menschen stehen und Wertvolles für sie leisten, vielleicht im Bereich Sozialarbeit. Mein Kindheitstraum ist aber, eine berühmte Sängerin zu werden. Wenn ich das schaffe, habe ich im Leben alles erreicht.

Mein Tipp für andere Deutschlernende:
Sagt euch: Alles ist möglich, ich muss es nur von ganzem Herzen wollen! Das heißt: Nie aufgeben – aber auch nicht faul sein!

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Wie schafft ihr es, so effizient zu sein?


Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird gemeinsam vom GI mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

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