Londoner Victoria and Albert Museum kündigt für 2017 Pink-Floyd-Ausstellung an | Lebensart | DW | 01.09.2016
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Lebensart

Londoner Victoria and Albert Museum kündigt für 2017 Pink-Floyd-Ausstellung an

Ein riesiges aufblasbares Schwein schwebte über dem Victoria and Albert, als das Museum die Ausstellung zur legendären Prog-Rock-Band ankündigte. Es wird die erste internationale Retrospektive von Pink Floyd.

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Pink-Floyd-Retrospektive in London

Die Ausstellung "The Pink Floyd Exhibition - Their Mortal Remains" wird vom 13. Mai bis zum 1. Oktober 2017 im Londoner Victoria and Albert Museum zu sehen sein. Gut ein halbes Jahr bevor die "sterblichen Überreste" der Band dort zu begutachten sind, beginnt bereits der Ticketverkauf. Die Veranstalter erwarten eine große Resonanz beim Publikum - ähnlich der David-Bowie-Ausstellung, die im Jahr 2012 Rekorde brach: Sie war die am schnellsten ausverkaufte Ausstellung in der Geschichte des Victoria and Albert Museums. Das renommierte Ausstellungshaus verspricht eine innovative und beispiellose Reise für alle Sinne - sie soll den Besucher in die außergewöhnlichen Welten Pink Floyds versetzen.

Pink Floyd - Belsize Park

Wright, Waters, Mason und Gilmour 1968

Die Pink-Floyd-Schau wird mehr als 350 Artefakte aus 50 Jahren Band-Geschichte zeigen - unter anderem Instrumente, Kulissen, psychodelische Drucke, Konzertaufnahmen und Objekte der bahnbrechenden Alben-Cover. In Anlehnung an das Albumcover "Animals" schwebte zur Bekanntgeben der Ausstellung ein aufblasbares Schwein über dem Victoria and Albert Museum.

Laut Nick Mason, dem Schlagzeuger der Band, soll die Ausstellung weit mehr als nur eine Zusammenstellung der Bandgeschichte sein. Mason, Gilmour und Waters, die drei noch lebenden Bandmitglieder, konnten für eine Mitwirkung an der Ausstellung gewonnen werden. Die Galerien des Museums werden mit modernster Technik in die psychodelische Untergrund-Szene der 60er Jahre verwandelt. "Ich denke, wir werden Dinge tun, die hoffentlich vorher noch nie gesehen oder gehört wurden", so Mason.

1965 gründeten Roger "Syd" Barrett, Nick Mason, Roger Waters und Rick Wright zusammen Pink Floyd. Gitarrist Barrett verließ die Band bereits 1968 wieder und wurde ersetzt durch David Gilmour. Barrett und Wright verstarben 2006 und 2008. Die Band verkaufte mehr als 250 Millionen Alben, darunter die Klassiker "The Dark Side of the Moon", "Wish You Were Here" und "The Wall".

ml/nf (afp/reuters/Victoria and Albert Museum/Guardian/Telegraph/bbc)

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