Liveticker: Deutschland richtet die EURO 2024 aus | Fußball | DW | 27.09.2018
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Euro 2024

Liveticker: Deutschland richtet die EURO 2024 aus

Die UEFA-Exekutive hat entschieden: Die Fußball-EM 2024 geht nach Deutschland. Bei der Wahl setzte sich die DFB-Bewerbung gegen jene der Türkei durch. Lesen Sie im DW-Liveticker nach!

15.26 Uhr: Es sei eine demokratische Entscheidung gewesen, sagt UEFA-Präsident Ceferin zum Abschluss. Wie genau das Ergebnis aussah, sagt er (noch) nicht. Der deutschen  Delegation wird es egal sein. Sie hat einen Grund zum Feiern: Deutschland richtet zum zweiten Mal nach 1988 eine Fußball-Europameisterschaft aus - in sechs Jahren, 2024. 

15.25 Uhr: "Wir wollen gemeinsam ein großes Fest in Deutschland feiern", sagt Philipp Lahm, der jetzt vom EM-Botschafter zum Chef des deutschen EM-Organisationskomitees werden wird. "Wir sind gastfreundlich, und das werden wir 2024 zeigen." 

15.23 Uhr: "Ich freue mich", sagt DFB-Chef Grindel. "Das wird dem Amateur- und Profifußball in Deutschland einen Schub geben."

15.21 Uhr: UEFA-Chef Ceferin verkündet die Entscheidung: Deutschland! 

15.18 Uhr: Es folgt der türkische Bewerbungsfilm. Die Botschaft: Moderne Stadien, Nachhaltigkeit, Begeisterung - eine EM, die dem europäischen Fußball den Weg in die Zukunft bereitet.

15.15 Uhr: Jetzt wird der Imagefilm der DFB-Bewerbung gezeigt, in dem zunächst Fußballikone Uwe Seeler im Plausch mit EM-Botschafter Philipp Lahm zu sehen ist. Der Film soll die Stärken der Bewerbung transportieren: die Fußball-Begeisterung in Deutschland, die gute Infrastruktur, die guten Stadien.

15.12 Uhr: UEFA-Kommunikationsdirektor Phil Townsend eröffnet die Veranstaltung. Zunächst präsentiert sich der europäische Verband mit einem Image-Film, in dem Szenen früherer Europameisterschaften gezeigt werden.

15.10 Uhr: "Noch fünf Minuten", sagt die UEFA. Dann wissen wir, wer die EM 2024 ausrichtet.

15.08 Uhr: Philipp Lahm hatte sich übrigens heute morgen noch einmal  in einer Video-Botschaft zu Wort gemeldet: "Heute ist der Tag, auf den wir so lange hingearbeitet haben. Wir sind mehr als überzeugt von unserem Konzept, aber es liegt nicht mehr in unseren Händen", sagte Lahm. "Heute entscheidet das Exekutivkomitee der UEFA, ob wir die Euro 2024 bekommen. Also drückt uns die Daumen, dass wir 2024 wieder eine Europameisterschaft in Deutschland haben!"

15.05 Uhr: Der Saal in Nyon, in dem die Entscheidung des UEFA-Exekutivkomitees verkündet wird, füllt sich. In der ersten Reihe sitzt bereits DFB-Chef Reinhard Grindel, daneben EM-Botschafter Philipp Lahm. Sie schauen auf den EM-Pokal, der vorne auf der Bühne steht. 

15.00 Uhr: Für Deutschland spricht die Infrastruktur. Die Wege sind kurz, das Straßen- und Eisenbahnnetz verbindet alle geplanten Spielorte. Der geplante türkische Spielort Trabzon, weit im Nordosten des Landes am Schwarzen Meer gelegen, ist noch gar nicht ans türkische Bahnnetz angeschlossen, ebenso wenig Antalya.

14.57 Uhr: Für die Türkei könnten die weitreichenden Finanzgarantien sprechen, die Präsident Erdogan und seine Regierung der UEFA gegeben haben. In Deutschland müsste die UEFA Steuern und Miete für die Stadien zahlen. 

14.54 Uhr: Während Deutschland ja 1988 schon einmal Gastgeber einer Fußball-Europameisterschaft war, wäre es für die Türkei eine Premiere. Dreimal ist das Land bereits mit EM-Bewerbungen gescheitert: 2008, 2012 und 2016.

14.51 Uhr: Noch tut sich nichts am UEFA-Sitz in Nyon. Jetzt heißt es, UEFA-Präsident Aleksander Ceferin werde die Entscheidung in etwa einer Viertelstunde bekanntgegeben.

14.48 Uhr: Sollte Deutschland den Zuschlag erhalten würde der Ball in diesen zehn Stadien rollen: 

 

14.45 Uhr: Deutschland ist in der Favoritenrolle. Schließlich sah der Evaluationsberichtder UEFA die DFB-Bewerbung vorn. Die Prüfer des europäischen Verbands äußerten u.a. ihre Sorgen über die Menschenrechtslage in der Türkei. 

14.40 Uhr: 17 Mitglieder des UEFA-Exekutivsystems waren aufgerufen, ihre Steimme abzugeben. Neun Stimmen reichen dem DFB also bei der geheimen Wahl zum Sieg. Bei Stimmgleichheit (Enthaltungen sind möglich) ist die Wahl von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ausschlaggebend. Der Slowene könnte auch losen. DFB-Präsident Reinhard Grindel und sein türkischer Amtskollege Servet Yardimci sind nicht wahlberechtigt.

14.36 Uhr: Vor knapp zwei Stunden hatte die deutsche Delegation um EM-Botschafter Philipp Lahm vor den Mitgliedern des UEFA-Exekutivkomitees noch einmal die Bewerbung des DFB präsentiert. Anschließend standen die Gesandten der Türkei den Funktionären der UEFA Rede und Antwort.

14.33 Uhr: Die meisten Beobachter sind sich einig: Sollte nicht Deutschland, sondern die Türkei den Zuschlag erhalten, wird es eng für DFB-Präsident Reinhard Grindel. Der hatte schon bei seiner Wahl 2016 die EM-Bewerbung zur Chefsache erklärt und von einem "Leuchtturmprojekt" des DFB gesprochen.

14.30 Uhr: Die Spannung ist auf dem Siedepunkt in Nyon. Wer wird der Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2024? Die Entscheidung der UEFA-Exekutive soll in wenigen Minuten bekanntgegeben werden. 

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