+++ Live-Ticker: USA eröffnen Botschaft in Jerusalem +++ | Aktuell Nahost | DW | 14.05.2018
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Naher Osten

+++ Live-Ticker: USA eröffnen Botschaft in Jerusalem +++

15.55 Uhr: In der Live-Übertragung der BBC sind Proteste außerhalb der neuen Botschaft zu sehen. Dutzende Sicherheitskräfte sind im Einsatz. 

Israel Protesten vor der neuen US-Botschaft in Jerusalem (Getty Images/AFP/A. Gharabli)

"Jerusalem ist die Hauptstadt von Palästina", steht auf dem Plakat eines Demonstranten vor der US-Botschaft

15.48 Uhr: Die israelischen Nachbarstaaten Jordanien und Ägypten haben wie bereits die Türkei die eskalierende Gewalt im Gazastreifen verurteilt. Es handle sich um "exzessive Gewalt gegen wehrlose palästinensische Menschen", sagte der jordanische Regierungssprecher Mohammed al-Momani. Dies sei ein "Verbrechen". Das Außenministerium in Ägypten verurteilte die Bekämpfung "von unbewaffneten palästinensischen Zivilisten von den israelischen Besatzungstruppen".

Der Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte zwischen Israelis und Palästinensern.  Lesen Sie ein Stimmungsbild aus der Stadt, von Tania Krämer.

15.27 Uhr: Die Zahl der Menschen, die bei den Protesten der Palästinenser getötet wurden, steigt auf 41. Wie das Gesundheitsministerium im Gazastreifen sagte, sind darunter mindestens fünf Kinder. Seit dem Krieg im Jahr 2014 sind nicht mehr so viele Menschen an einem Tag getötet worden. 

Israel Palästinensische Protestierende (Getty Images/AFP/M. Abed)

Palästinenser laufen nahe der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen vor Tränengasgeschossen davon

15.25 Uhr: US-Präsident Donald Trump nimmt selbst nicht an der Eröffnung teil und schickte stattdessen eine Videobotschaft. Auch er betonte das Recht Israels, als souveräner Staat seine Hauptstadt bestimmen zu können. 

15.17 Uhr: Der amerikanische Botschafter für Israel, David Friedman, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass die USA schon 1995 entschieden hätten, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen. "Heute lösen wir unser Versprechen an das amerikanische Volk ein und gewähren Israel dasselbe Recht, das wir jeder anderen Nation gewähren: das Recht, seine Hauptstadt zu bestimmen." US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember die endgültige Verlegung der Vertretung von Tel Aviv nach Jerusalem beschlossen. 

Israel Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem | Videobotschaft von Donald Trump (picture-alliance/dpa/I. Yefimovich)

US-Präsident Donald Trump mit einer Videobotschaft an die Gäste der Eröffnungsfeier

15.02 Uhr: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu schreibt anlässlich der Eröffnung auf Twitter: "Heute ist ein historischer Tag, der einen Meilenstein in der Geschichte unseres Volkes, unseres Staates und unserer Allianz darstellt."

15.00 Uhr: Die Feierlichkeiten in Jerusalem haben begonnen. Die US-Botschaft überträgt die Eröffnung live im sozialen Netzwerk Twitter. 

14:40 Uhr Die Arabische Liga hält am Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung auf der Ebene ihrer ständigen Vertreter ab, um über den Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem zu beraten. Wie die panarabische Organisation mitteilte, wurde das Treffen auf Wunsch des "Staates Palästina" einberufen. Es solle über Möglichkeiten gesprochen werden, der "illegalen Entscheidung der USA" etwas entgegenzusetzen.

14.24 Uhr: Die Türkei macht sowohl die USA als auch Israel für die Ausschreitungen Im Gazastreifen verantwortlich. Der Sprecher der Regierung, Bekir Bozdag, nannte es ein "Massaker", das an den Palästinensern verübt werde. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu zitiert Bozdag, die Türkei erkenne die neuesten Entwicklungen nicht an, womit er mutmaßlich auf die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem anspielte.

Proteste im Gazastreifen an der Grenze zu Israel (Reuters/I. Abu Mustafa)

Proteste im Süden des Gazastreifen

14.15 Uhr: Unter den geladenen Gästen der Zeremonie sind Abgeordnete der USA sowie Präsidententochter Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner. Präsident Donald Trump soll via Videolink aus Washington sprechen. Zunächst wird nur das bisherige Konsulats- zum Botschaftsgebäude umgewandelt. Der Bau einer neuen Botschaft wird erst in einigen Jahren erwartet.

ust/qu (rtr, afp, dpa, ap, BBC)

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