++ Live-Ticker EU-Wahl: Deutsche Grüne feiern zweiten Platz ++ | Aktuell Europa | DW | 26.05.2019
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EU-Wahl 2019

++ Live-Ticker EU-Wahl: Deutsche Grüne feiern zweiten Platz ++

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Baerbock: "Das sind Stimmen für den Klimaschutz"

20.26 Uhr - In Frankreich liegen die Rechtspopulisten des Rassemblement National (ehemals Front National) nach derzeitigen Prognosen mit 24,0 Prozent vorn. Damit würden sie knapp 1 Prozentpunkt im Vergleich zur vorigen Europawahl verlieren. An zweiter Stelle steht aktuell die Präsidenten-Partei En Marche mit 22,5 Prozent. Sie hatte 2014 nicht an der Europawahl teilgenommen. Verluste fahren die Republikaner mit 8,5 Prozent (-12,3 Prozentpunkte) und die Europäische Linke mit 6,5 Prozent (-10,4) ein. 

20.19 Uhr - Der langjährige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel fordert von SPD-Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles Konsequenzen aus den desaströsen Wahlergebnissen der Sozialdemokraten. "In Berlin müssen jetzt diejenigen Verantwortung übernehmen, die den heutigen personellen und politischen Zustand in der SPD bewusst herbei geführt haben", sagte Gabriel dem "Tagesspiegel" und den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Es gehe um die Existenz der SPD als politische Kraft in Deutschland.

SPD-Chefin Andrea Nahles rief ihre Partei zur Einigkeit auf. In Medienberichten war spekuliert worden, dass es in Teilen der Partei Bestrebungen gebe, Nahles an der Spitze der SPD abzulösen. Die Partei habe nach dem schlechten Abschneiden der letzten Bundestagswahl begonnen, sich neu aufzustellen, sagte Nahles. Die SPD stecke noch mitten in diesem Prozess.

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Nahles: Ergebnisse für SPD "extrem enttäuschend"

20.05 Uhr - In Frankreich hat Marine Le Pen mit ihrer rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (ehemals Front National) die Europawahl gewonnen. Sie liegt laut der Prognose des Senders France24 mit 23,2 Prozent vor der Partei La République en Marche des Präsidenten Emmanuel Macron (21,9 Prozent).

19.56 Uhr - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und der CSU-Vorsitzende Markus Söder haben angekündigt, als Reaktion auf die Verluste ihrer Parteien verstärkt Klimaschutzpolitik und den Kampf gegen die Grünen in den Vordergrund zu rücken. "Alte Maßstäbe gelten nicht mehr. Wir müssen jünger, cooler, offener werden", sagte der bayerische Ministerpräsident.

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AKK: Ergebnis entspricht nicht Anspruch der Union

Kramp-Karrenbauer räumte Fehler in der Wahlkampagne ein. Es sei der Union nicht gelungen, ihre Themen wie Sicherheit, Wohlstand und Frieden in der EU in den Vordergrund zu rücken. "In diesem Wahlkampf ging es vor allem um das Thema Klima und Klimaschutz." Dort habe die CDU Defizite ebenso wie bei dem Umgang mit neuen Phänomen der sozialen Medien.

19.43 Uhr - SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley hat das historisch schwache Ergebnis der Partei auch auf Defizite beim Thema Klimaschutz zurückgeführt. Die SPD sei hier offensichtlich noch nicht gut genug aufgestellt. "Ich habe echt alles gegeben, was ich konnte, mehr ging nicht. Es sei nicht gelungen, die "Leidenschaft" in der Partei in Wählerstimmen umzumünzen. Wie erwartet kündigte Barley an, ihr Amt als Bundesjustizministerin zur Verfügung zu stellen.

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