Liebesheirat unerwünscht | DokFilm | DW | 08.06.2019
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DokFilm

Liebesheirat unerwünscht

Maria und Gabriel lernen sich während des Studiums kennen und werden ein Paar. Acht Jahre später wollen sie heiraten, zum Entsetzen Gabriels indischer Familie. Eine Heirat aus Liebe ist in Indien immer noch die Ausnahme.

Video ansehen 26:05

Es geschieht bei einer Studentenparty in Würzburg: Gabriel aus Bangalore in Indien und Maria aus Weingarten am Bodensee verlieben sich. Als Gabriel nach drei Monaten wieder nach Indien zurückkehrt, beginnen sie eine Fernbeziehung - über 7.400 Kilometer. Sie schreiben und skypen täglich und besuchen sich so oft es geht. Währenddessen suchen Gabriels Eltern unermüdlich nach einer passenden Ehefrau für ihren Sohn. Als Gabriel und Maria nach acht Jahren vom Heiraten träumen, sind die indischen Eltern entsetzt. Eine Liebesheirat widerspricht ihren Werten und ihrer Tradition. Noch immer werden in Indien 90 Prozent der Ehen von den Eltern arrangiert. Auch Marias Eltern sorgen sich wegen des indischen Bräutigams. Sie fürchten, ihre Tochter an das weit entfernte Indien zu verlieren. Gabriel und Maria versuchen die Eltern zu beruhigen, müssen aber bald mit weiteren Problemen kämpfen. Immer wieder verlangen die deutschen Behörden Urkunden, Beglaubigungen und Zeugnisse, die man in Indien gar nicht kennt. Und immer wieder werden ihre Hochzeitspläne über den Haufen geworfen.