Leroy Sané verletzt sich beim Supercup | Sport | DW | 04.08.2019
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Fußball International

Leroy Sané verletzt sich beim Supercup

Der vom FC Bayern umworbene Leroy Sané verdreht sich im englischen Supercup das rechte Knie. Wie schwer die Blessur ist, steht noch nicht fest. Scheitert nun der Transfer zum deutschen Rekordmeister?

Es sah nicht gut aus: Der englische Supercup, der Community Shield, zwischen Manchester City und dem FC Liverpool war erst neun Minuten alt, da griff sich Leroy Sané ans rechte Knie, und sein Gesicht war schmerzverzerrt. Nach längerer Behandlung auf dem Rasen musste der vom FC Bayern umworbene deutsche Nationalspieler schließlich verletzt ausgewechselt werden. Im Zweikampf und Laufduell mit Liverpools Trent Alexander-Arnold war der 23-Jährige von Manchester City zu Fall gekommen. Sané humpelte begleitet von den Teamärzten vom Rasen des Wembley Stadions. Die Schwere der Verletzung war zunächst nicht klar.

"Der erste Eindruck war nicht gut, aber ich glaube, es ist nicht schlimm", sagte City-Trainer Pep Guardiola in der Pressekonferenz nach dem Sieg seines Teams gegen den Champions-League-Gewinner. Manchester setzte sich mit 5:4 im Elfmeterschießen durch. Das genaue Ausmaß der Verletzung kenne er aber nicht, fügte Guardiola hinzu. "Ich warte ab, was die Ärzte sagen", betonte Guardiola, "aber ich glaube, ihm geht es gut." 

In München dürften die Bilder aus London mit großer Sorge verfolgt worden sein. Auch beim Dortmunder Sieg im deutschen Supercup gegen den FC Bayern am Vorabend war Sané Gesprächsthema. Zu den neuesten Gerüchten über einen angeblich kurz bevorstehenden Wechsel sagte Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor dem Spiel allerdings so wenig wie möglich: "Wir werden nichts kommentieren. Wir werden nichts zum Transfermarkt sagen. Solange, bis es etwas zu verkünden gibt", äußerte der Ex-Profi beim Streamingdienst DAZN. Die Kölner Zeitung "Express" hatte berichtet, Sané werde spätestens am Mittwoch beim deutschen Meister vorgestellt.

Wie konkret ist der Sané-Transfer?

Manchester City Trainer Pep Guardiola (picture-alliance/empics/PA Wire/M. Rickett)

Pep Guardiola

Trotz der anhaltenden Wechsel-Spekulationen und der vermuteten Transfersumme von angeblich weit über 100 Millionen Euro setzte Guardiola beim Community Shield auf Sané als linken Außenstürmer in der Startelf. Wäre der Wechsel tatsächlich schon konkret, hätte man erwartet, dass Guardiola Sané geschont hätte, um eine Verletzung zu vermeiden. Der frühere Bayern-Coach hatte sich am Freitag zu den Transfer-Gerüchten um Sané geäußert: "Niemand hat gesagt, dass er gehen will. Er ist unser Spieler und wir wollen, dass er bleibt", sagte Guardiola.

Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass Sané zu einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister bereit sei. Eine angebliche Einigung mit dem Spieler hatte der FC Bayern daraufhin umgehend dementiert. Sané hat bei Manchester City noch Vertrag bis 2021. Bei einem Transfer würde er zum mit Abstand teuersten Bundesliga-Spieler werden.

asz (dpa, sid)

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