Leipzig erreicht Europa-League-Gruppenphase | Sport | DW | 30.08.2018
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Qualifikation

Leipzig erreicht Europa-League-Gruppenphase

Mit Mühe setzt sich RB Leipzig im Qualifikationsrückspiel gegen den ukrainischen Klubs FK Sorja Luhansk durch und steht in der Gruppenphase der Europa League. Überraschend dabei ist auch ein Verein aus Luxemburg.

Europa League | RB Leipzig - Sorja Luhansk 3:2 (picture-alliance/dpa/J. Woitas)

Matchwinner Emil Forsberg (r.): Siegtreffer in der Nachspielzeit

Bundesligist RB Leipzig hat mit viel Mühe die Gruppenphase der Europa League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick setzte sich am Donnerstagabend im Playoff-Rückspiel gegen FK Sorja Luhansk in letzter Minute mit 3:2 (1:1) durch. Im Hinspiel in der Ukraine vor einer Woche hatten die Sachsen 0:0 gespielt. Vor rund 18 000 Zuschauern erzielten Matheus Cunha (7. Minute), Jean-Kevin Augustin (69.) und Emil Forsberg per Handelfmeter (90.) die Tore für den Gastgeber. Für die Ukrainer waren Rafael (35.) und Artem Gordijenko (48.) erfolgreich. 

"Die erste halbe Stunde haben wir viele Mittel angewendet, die wir uns vorgenommen haben", sagte Trainer Rangnick nach dem Abpfiff. "Zwischendrin gab es eine Phase, in der wir wenig richtig gemacht haben. Am Ende war unsere Mentalität der Schlüssel zum Sieg."

Forsberg brachte Schwung

Nach dem frühen Führungstreffer durch Cunha schalteten die Leipziger zunächst einen Gang zurück. In der Offensive präsentierte sich der Bundesligist nun harmlos, in der Defensive anfällig. Die Quittung folgte: Die Gäste aus der Ukraine drehten das Spiel und gingen mit 2:1 in Führung. Der nach einer Stunde eingewechselte Forsberg brachte endlich Schwung in die Aktionen von RB. Nach dem Ausgleich durch Augustin wurde der Schwede dann auch zum Matchwinner, als er in der Nachspielzeit die Nerven behielt und einen Handelfmeter zum 3:2-Endstand verwandelte.

Dank Forsberg stehen die Leipziger in der Gruppenphase der Europa League. "Das tut dem Verein gut, das tut uns Spielern gut", freute sich Forsberg, wies jedoch auch auf die große Schwäche des Teams hin: "Tore gegen uns fallen zu einfach. Das tut weh, das müssen wir verbessern."

Für die Auslosung am Freitag (13.00 Uhr MESZ) hoffen die Leipziger nun auf Losglück, damit sie weiter kommen als in der Vorsaison. Da war RB im Viertelfinale am späteren Europa-League-Finalisten Olympique Marseille gescheitert. Aus deutscher Sicht sind noch Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen dabei.

Düdelingen gelingt kleines Fußballwunder

Erstmals hat es überraschend auch ein Verein aus Luxemburg in die Gruppenphase des Wettbewerbs geschafft: F91 Düdelingen gewann das Play-off-Rückspiel beim rumänischen Meister CFR Cluj mit 3:2 (0:0). Torjäger Daniel Sinani (51./54.) und David Turpel (78.) brachten Düdelingen 3:0 in Führung, Clujs Aufholjagd mit den Treffern von Ndip Tambe (85.) und Billel Omrani (88.) kam zu spät.

Schon das Hinspiel hatten die Luxemburger mit 2:0 gewonnen. Zuvor hatte Düdelingen in der Qualifikation die Meister aus dem Kosovo (KF Drita) und Polen (Legia Warschau) ausgeschaltet. Der Verein wird von Dino Toppmöller trainiert, dem 37 Jahre alten Sohn des früheren Bundesliga-Torjägers und Trainers Klaus Toppmöller. 

sn (dpa, sid)

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