Lage im Osten Kongos täglich dramatischer | Fokus Afrika | DW | 03.11.2008
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Fokus Afrika

Lage im Osten Kongos täglich dramatischer

Im Osten des Kongo droht eine humanitäre Katastrophe. Kämpfe zwischen der Armee des Landes und Soldaten des Rebellenführers Nkunda haben in den letzten Tagen Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben.

Hunderttausende Menschen fliehen aus den umkämpften Regionen im Kongo

Hunderttausende Menschen fliehen aus den umkämpften Regionen im Kongo

In den Flüchtlingslagern in und um Goma sterben täglich mehr Menschen. Das berichtet der Caritas-Mitarbeiter Alexander Bühler aus der ostkongolesischen Provinzhauptstadt: "Goma steuert ohne schnelle Hilfe von Außen unausweichlich auf eine humanitäre Katastrophe zu. Um die entkräfteten Menschen versorgen zu können, müssen schnell Hilfsgüter in die Stadt und die umliegenden Lager. Und wir müssen schnell etwas gegen Krankheiten wie Durchfall, Fieber, Atemwegserkrankungen und Meningitis unternehmen, die hier grassieren." Allein in einem Lager in der Nähe von Kibati seien in den vergangenen drei Tagen 17 Menschen gestorben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern seien verheerend. Die Sicherheitslage sei für alle Menschen - auch für internationale Helfer - völlig unberechenbar. Zumal die Rebellenarmee von General Laurent Nkuda bis kurz vor die Stadt vorgedrungen sei.

Der ANC vor der Spaltung?

Süd Afrika ANC-Dissidententreffen in Johannesburg

Vor dem ANC-Dissidententreffen in Johannesburg

In Südafrikas mächtiger Regierungspartei, dem ANC, ist in den vergangenen Monaten ziemlich viel böses Blut geflossen. Die innerparteilichen Flügelkämpfe gipfelten in der Entmachtung von Präsident Thabo Mbeki durch ANC-Chef Jacob Zuma. Anschließend legten viele Anhänger Mbekis ihre Ämter nieder. Und jetzt wollen Zumas Gegner der neuen ANC-Führungsriege so richtig Paroli bieten: ein halbes Jahr vor den Wahlen in Südafrika haben mehrere tausend Dissidenten, also abtrünnige Mitglieder des ANC, die Gründung einer neuen Partei beschlossen.

Obamania in Frankreich

Bildgalerie Frankreich Wahlen illegale Einwanderer in Paris

Viele Afro-Franzosen hoffen, dass der neue US-Präsident Barak Obama heißen wird

Könnte die Welt den neuen US-Präsidenten wählen - der Sieg wäre Barack Obama nicht zu nehmen. Auch in Frankreich würde eine große Mehrheit der Bevölkerung für den Demokraten stimmen. Allen voran die Bewohner der Vorstädte. Für viele Franzosen aus Einwandererfamilien hat Obamas Werdegang Vorbildcharakter. "Wenn erstmals ein Schwarzer Präsident der USA werden kann", sagen sie sich, "dann wird vielleicht auch eines Tages ein Franzose nordafrikanischer Herkunft Staatschef in Frankreich?" Allein in Paris gibt es diverse Gruppen, die sich für Barak Obama engagieren.

Redaktion: Klaudia Pape

Audio und Video zum Thema

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