″La La Land″ von Damien Chazelle siegt beim Filmfestival Toronto | Filme | DW | 19.09.2016
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Filme

"La La Land" von Damien Chazelle siegt beim Filmfestival Toronto

Rund 400 Filme gingen ins Rennen um den begehrten Publikumspreis. Mit dabei waren auch 36 Produktionen mit deutscher Beteiligung. "Mit "La La Land" holte ein nostalgisches-buntes Musical den ersten Platz.

Regisseur Damien Chazelle beim 41. Toronto International Film Festival (Foto: Getty Images/A.E.Rodriguez)

Regisseur Damien Chazelle überzeugte das Publikum mit seinem romantischen Musical

Im Gegensatz zu den Filmfestivals in Venedig und Cannes wählt in Kanada keine Fachjury den Gewinner. Hier entscheidet das Publikum, welche Produktion die beste ist. Beim 41. Toronto International Film Festival (TIFF) siegte am Sonntag das romantische Musical "La La Land".

Im Streifen von Regisseur Damien Chazelle tanzen die beiden Darsteller Emma Stone und Ryan Gosling durch die nostalgische Geschichte: Schauspielerin Mia und Jazz-Fan Sebastian lernen sich per Zufall kennen und verlieben sich. In Los Angeles singen und tanzen sie sich den Frust von der Seele. Sie schwärmt für Hollywoodklassiker wie "Casablanca" und er für Jazzlegenden wie Louis Armstrong. Mia und Sebastian versuchen ihre Träume zu verwirklichen - werden aber von den harten Widrigkeiten des Alltags immer wieder eingeholt.

Deutsche Filme gingen leer aus

Beim Filmfest in Toronto werden auch die zweiten und dritten Sieger gekürt. Hier nennt man den Zweitplazierten "First Runner-Up". "Diesen Titel gewann das berührende Drama "Lion" von Regisseur Garth Davis. In den Hauptrollen glänzen Nicole Kidman und Dev Patel. "Second Runner-Up" wurde "Qeen of Katwe" von Mira Nair. Und bei den Dokumentarfilmen entschied sich das Publikum für die Produktion "I Am Not Your Negro" von Raoul Peck. US-Schauspieler Samuel L. Jackson erzählt als Sprecher die Geschichte über das Leben und den Tod von unter anderem Malcom X und Martin Luther King Jr.

Filmszene aus Marie Curie (Foto: NFP marketing & distribution)

"Marie Curie" nutzte Toronto als Ort der Weltpremiere


Die deutschen Produktionen "Marie Curie" von Marie Noëlle und die Dokumentationen "Karl Marx City" von Petra Epperlein und "Gaza Surf Club" von Philip Gnadt gingen leer aus. Allerdings bot das Toronto International Film Festival ein hervorragendes Forum für die Weltpremiere der Filme.

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