Kerber verliert bei Rückkehr in Tour-Alltag | Sport-News | DW | 23.02.2016
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Sport-News

Kerber verliert bei Rückkehr in Tour-Alltag

Bitteres Aus in Doha: Das erste Turniermatch nach dem Australian Open-Triumph - es geht sang- und klanglos verloren. Am Ende fehlt Angelique Kerber sogar etwas, dass die Deutsche sonst immer auszeichnet.

Nach ihrem größten Tennis-Triumph ist Angelique Kerber die Rückkehr in den Turnier-Alltag misslungen. Mit einer unerwarteten und am Ende schon peinlichen Pleite meldete sich die Australian-Open-Siegerin auf der WTA-Tour zurück. Die topgesetzte Kerber verlor am Dienstag in der zweiten Runde des Tennis-Turniers in Doha 5:7, 1:6 gegen Zheng Saisai aus China und hatte danach selbst keine Erklärung dafür, was gerade passiert war. "Ich weiß es nicht. Es war einfach nicht mein Tag", sagte Kerber.

Weiter geht es nun erst wieder in zwei Wochen beim Turnier im kalifonischen Indian Wells. Den missratenen Auftritt am Persischen Golf will sie schnell vergessen. "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber ich werde kein Drama daraus machen. Manchmal hat man solche Tage", erklärte Kerber. "Ich habe immer noch viele Turniere vor mir. Wir sind erst am Jahresanfang."

38 Fehler

Seit ihrem Grand-Slam-Sieg in Melbourne hatte Kerber nur noch im Fed Cup gegen die Schweiz gespielt und danach angeschlagen für das WTA-Turnier in Dubai in der Vorwoche abgesagt. In der ersten Runde in Doha hatte der neue deutsche Star noch von einem Freilos profitiert. Die Pause war der 28-Jährigen im Match gegen die Außenseiterin Zheng anzumerken. Gegen die Nummer 72 der Welt gab Kerber ihre ersten beiden Aufschlagspiele ab. Diese Rückstände konnte sie jeweils noch wettmachen, doch kurz nach dem nächsten Break von Zheng zum 5:6 war der erste Satz weg.

Kerber produzierte 38 Fehler - 30 mehr als Zheng. "Ich habe alles gegeben. Aber ich hatte heute das Gefühl, dass nichts klappt", sagte sie. Die 22 Jahre alte Chinesin genoss nach der 1:19 Stunden dauernden Partie dagegen ihren Coup: "Ich genieße diesen Moment. Ich habe mir ein paar neue Freunde gemacht", sagte Zheng.

sw/sn (dpa, sid)

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