Katholischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 26. Mai 2019 aus der Domkirche St. Martin in Rottenburg live im Deutschlandfunk ab 10.05 Uhr | Gottesdienst vom Deutschlandfunk | DW | 02.05.2019
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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Katholischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 26. Mai 2019 aus der Domkirche St. Martin in Rottenburg live im Deutschlandfunk ab 10.05 Uhr

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer i.R. Paul Schobel. Die kirchliche Leitung hat Pfarrer Thomas Steiger.

Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet von der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die musikalische Gesamtleitung und Planung liegen in den Händen von Prof. Stefan Palm, dem Rektor der Musikhochschule. Er ist auch als Solist tätig oder begleitet renommierte Orchester in aller Welt, zum Beispiel in China oder den USA. Zusammen mit Professor Ruben Sturm, der auch Domorganist der Domkirche St. Martin ist, spielt er die beiden Sandtner-Orgeln. Ruben Sturm ist, neben umfangreicher Konzerttätigkeit, auch der künstlerische Leiter der internationalen "Rottenburger Orgelkonzerte" und Bischöflicher Orgelsachverständiger.

So sind in diesem Gottesdienst mit Studierenden und Lehrenden der Musikhochschule ganz besondere musikalische Highlights zu erwarten. Im Mittelpunkt steht die Messe solennelle op. 16 von Louis Vierne, komponiert für zwei Orgeln und Chor. Es singt der Kammerchor der Musikhochschule, der aus Studierenden der Chorleitungsklasse besteht und von Prof. Alexander Burda dirigiert wird. Kantorin ist Verena Westhäußer.

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Paul Schobel aus Böblingen. Von 1966 bis 1972 war er Jugendpfarrer der Christlichen Arbeiterjugend CAJ in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, von 1973 bis 1993 erster Industriepfarrer im Raum Böblingen/Sindelfingen. Danach war er viele Jahre lang Leiter des „Fachbereichs Betriebsseelsorge“ in der Diözese mit Sitz in Stuttgart. Im Ruhestand engagiert er sich weiterhin als freier Mitarbeiter in der Betriebsseelsorge. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch sein besonderes Interesse an den Themen Gerechtigkeit und Frieden. Dies zeigt sich auch in seiner Predigt, die sein leidenschaftliches Engagement widerspiegelt.

Rottenburg ist eine württembergische Kleinstadt im Landkreis Tübingen. In der Kernstadt und den 17 zugehörigen Teilorten leben etwas über 40.000 Menschen. Bis die Stadt 1805 zu Württemberg kam, war sie Teil von Vorderösterreich und stark vom Katholizismus geprägt. Mit der Gründung der neuen Diözese Rottenburg 1821 wurde sie zum Bischofsitz der katholischen Kirche in Württemberg.

Die Pfarrkirche St. Martin geht in der jetzigen Gestalt auf das Jahr 1424 zurück. Sie ist heute die Kathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Damit ist sie die kleinste unter den Bischofskirchen in Deutschland. Ihr gehören, für eine Kathedrale ungewöhnlich, jedoch über 6.000 Gemeindemitglieder an. Im Jahr 2003 wurde die letzte grundlegende Umgestaltung der Kirche abgeschlossen. Sie ist heute ein heller Raum, der ganz auf die Feier der Liturgie im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils zugeschnitten ist.

Die große Domorgel zeugt, zusammen mit der Chororgel, von der hervorragenden Kirchenmusik am Martinsdom. Sie begleitet die nahezu 500 aktiven Sängerinnen und Sänger der verschiedenen Chöre der Rottenburger Domsingschule bei der feierlichen Domliturgie und ist bei vielen Konzerten das Jahr über zu hören.