Katholischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 19. August 2018 aus der Pfarrkirche Sankt Petrus in Wolfenbüttel live im Deutschlandfunk um 10.05 Uhr | Gottesdienst vom Deutschlandfunk | DW | 15.08.2018
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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Katholischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 19. August 2018 aus der Pfarrkirche Sankt Petrus in Wolfenbüttel live im Deutschlandfunk um 10.05 Uhr

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Matthias Eggers. Die kirchliche Leitung hat Andreas Brauns.

Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet von dem Chor der Gemeinde, unter der Leitung von Martin Pfeffer, der auch die Orgel spielt. Zur Kommunion hören Sie Johanna Kreiss mit einer Interpretation des Adel-Tawil-Hits „Ist da jemand?“

Pfarrer Eggers greift in der Predigt die im Lied gestellte Frage auf. Für ihn ist Jesus Christus dieser Jemand, „der dein Herz versteht, der dir den Schatten von der Seele nimmt“. Von der Suche nach diesem Jemand ist schon im Alten Testament der Bibel die Rede – dort in der Verbindung mit der Suche nach der Weisheit. Die Lesungen im Gottesdienst greifen dies auf und Pfarrer Eggers zeigt in der Predigt auf, warum diese Suche in Jesus Christus ihr Ziel findet.

Wolfenbüttel ist eine an der Oker gelegene Stadt in Niedersachsen. Die Stadt in der reizvollen Landschaft zwischen Harz und Heide, südlich von Braunschweig, wurde vor 900 Jahren erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1430 machten die Herzöge von Braunschweig und Lüneburg Wolfenbüttel zu ihrer Residenz. Daran erinnern bis heute 600 liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser.

Im Jahr 1572 wurde die herzogliche Bibliothek gegründet, bekannt als Herzog August Bibliothek. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie geleitet von Gottfried Wilhelm Leibniz. Im 18. Jahrhundert arbeitete dort Gotthold Ephraim Lessing. In Wolfenbüttel schrieb er u.a. sein Werk „Nathan der Weise“.

Nach der Reformation gab es in der Region Wolfenbüttel nur sehr wenige Katholiken. Das änderte sich erst mit der Industrialisierung. Den Katholiken gelang es 1889 - gegen den Willen des Stadtrates –  mit dem Bau einer Kirche zu beginnen. Nach zwei Jahren wurde die neuromanische Basilika Sankt Petrus geweiht.

Heute gehören 8100 Katholiken zur Pfarrei. Viele von ihnen fanden nach dem 2. Weltkrieg hier eine neue Heimat. Manche sind auch seit den 80er Jahren als Asylanten gekommen.