Katholischer Gottesdienst aus Quickborn | Kultur | DW | 07.12.2014
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Kultur

Katholischer Gottesdienst aus Quickborn

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst am 2. Advent aus der Pfarrkirche St. Marien

Die Predigt Johannes des Täufers von Pieter Bruegel d. Ä. 1566

Die Predigt Johannes des Täufers von Pieter Bruegel d. Ä. 1566

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Wolfgang Guttmann. Die kirchliche Leitung hat Pastoralreferentin Theresia Kraienhorst. Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet von dem Canteluja-Chor unter der Leitung von Bettina Holtmannspötter und dem Kirchenchor unter der Leitung von Svetlana Prudovski. Beide spielen auch die Orgel.

In der Predigt geht es um die Bedeutung des Advents: Advent als Ankunft. Die Kirche hat am heutigen Tag den Beginn des Markusevangeliums als Evangeliumstext ausgewählt. Hier geht es - ganz ohne weihnachtliche Kulisse – um die Ankunft Jesu, auf die Johannes der Täufer in der Wüste aufmerksam macht. Und zwar durch Ermahnung zur Umkehr, verbunden mit Taufe und Vergebung der Sünden. Was für eine Chance, hinter all der Überfülle des Advents das Wesentliche wieder zu entdecken.

Die Kleinstadt Quickborn liegt nördlich von Hamburg, gehört jedoch zum Bundesland Schleswig-Holstein. 20.000 Menschen leben hier, also eine noch überschaubare Stadt in Großstadtnähe. Natürlich prägt die Nähe zu Hamburg; viele Dienstleistungsbetriebe haben sich hier angesiedelt. Aber in diesem Bereich gibt es auch viele Baumschulen und Gärtnereien, die ihre Erzeugnisse in alle Welt versenden.

Katholische Pfarrkirche St. Marien

Die katholische Pfarrkirche St. Marien

In Quickborn und den umliegenden Orten leben ungefähr 2000 Katholiken. Eine typische schleswig-holsteinische Diaspora-Gemeinde mit einer einfachen Kirche aus den fünfziger Jahren. Bis zum Mai 2000. Da wurde die neue St. Marien-Kirche , in der der heutige Gottesdienst stattfindet, eingeweiht: Zwischen Pfarrhaus und Gemeindehaus überragt der neue Kirchturm als weithin sichtbares Symbol alle umliegenden Dächer. Der Kirchenraum ist geprägt von Licht: Von allen Seiten führen die Linien empor und enden im Fensterband, vor dem das Kruzifix aus der alten Kirche hängt. Die raumhohen Fenster machen das Innere der Kirche taghell. Nur am Altar und am Adventskranz brennen jetzt die Kerzen.

Verantwortliche Redakteurin: Dr. Silvia Becker, Katholische Hörfunkbeauftragte