Katastrophenökonomie - Bilanz nach der Zerstörung | Made in Germany | DW | 29.01.2014
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Made in Germany

Katastrophenökonomie - Bilanz nach der Zerstörung

Naturkatastrophen haben verheerende Folgen für die betroffenen Menschen. In hochentwickelten Industrieländern kurbelt der Wiederaufbau von Infrastruktur die Konjunktur an - in Schwellenländern wirft das die Wirtschaft oft weit zurück. Doch darf man das überhaupt - Katastrophen unter ökonomischen Aspekten beurteilen? Volkswirte, Unternehmen und Versicherer tun es.

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In immer kürzeren Abständen ist auch Deutschland von wetterbedingten Katastrophen betroffen. Im letzten Sommer wurden große Landstriche hierzulande und in den angrenzenden Ländern von einem Rekordhochwasser überrollt. Rund 12 Milliarden Euro betrugen die Flutschäden insgesamt. Aber vor allem der Bausektor profitiere vom Wiederaufbau zerstörter Straßen und Gebäude, so Experten. Die Mittel der Hochwasserhilfe wirken hier wie ein Konjunkturprogramm. Rückversicherer wie die Hannover Rück müssen immer größere Summen vorhalten, um die Risiken abzudecken. Und wenn es immer mehr Naturkatastrophen gibt, müssen dann vielleicht alle neu rechnen? Eine Reportage von Claudia Laszczak