Kampf gegen Islamismus: Frankreich zwischen Terror und Polizeigewalt? | Auf den Punkt | DW | 11.12.2020
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Auf den Punkt

Kampf gegen Islamismus: Frankreich zwischen Terror und Polizeigewalt?

Präsident Macron will radikale Moscheen überwachen lassen und ein umstrittenes Gesetz gegen Separatismus durchsetzen. Kann seine Regierung diesen Kampf gewinnen? Gäste: Hélène Kohl (Journalistin), Raphael Bossong (Terrorexperte), Yasemin Ural (Soziologin)

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Yasemin Ural ist Soziologin und forscht an der Uni Leipzig (zur Politisierung der Religion in Deutschland und Frankreich.) Sie sagt: „In Frankreich herrscht zurzeit eine kriegerische Rhetorik, die zu Polarisierung führt und eine Debatte zu historischen und sozialen Fragen verhindert.“
 

 

Raphael Bossong von der Stiftung Wissenschaft und Politik (hat den Forschungsschwerpunkt Antiterrorismuspolitik der EU). Er sagt: „Die extremistische Bedrohung für Europa bleibt beträchtlich, aber Frankreich scheint erneut bei der Terrorismusbekämpfung falsche Akzente zu setzen.“  
 

 

Hélène Kohl arbeitet als Journalistin für den französischen Radiosender Europe 1 und sie sagt: „Frankreich muss dringend sein Verhältnis zur Obrigkeit und Laizität analysieren. In einem Rechtsstaat dürfen diese nicht zur Ideologie werden."