Junggesellinnen-Abschied endet in Tragödie | Aktuell Asien | DW | 12.03.2018
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Flugzeugabsturz

Junggesellinnen-Abschied endet in Tragödie

Den Absturz eines türkischen Privatjets im Iran hat keine der elf Insassinnen überlebt. In der zweimotorigen Maschine war eine Gruppe junger Frauen, die in Dubai Junggesellinnen-Abschied gefeiert hatte.

Mina Basaran mit Freundinnen (picture-alliance/A.Gocher)

Mina Basaran mit Freundinnen

Der Privatjet prallte gegen den Helen-Bachtiat-Berg und explodierte. An Bord: ausschließlich Frauen, wie mehrere türkische Fernsehsender und die Zeitung "Hürriyet" übereinstimmend berichteten. Alle elf - zwei Pilotinnen, eine Flugbegleiterin und acht weibliche Passagiere - seien tot, bestätigten Rettungshelfer.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, die Maschine vom Typ Bombardier Challenger 604 sei - auf dem Weg nach Istanbul - 70 Minuten nach Eintritt in den iranischen Luftraum plötzlich vom Radar verschwunden. Die Unglücksursache ist noch unklar. 

Absturz türkisches Flugzeug in Iran (Tasnim )

Absturz in unwegsamen Gelände

Unternehmer-Tochter kurz vor Heirat

Nach Auskunft des Verkehrsministeriums in Ankara befand sich das Flugzeug im Besitz der Istanbuler Basaran Investment Holding, tätig vor allem in den Bereichen Energie, Bau und Tourismus. Die Tochter des türkischen Unternehmers Hüseyin Basaran, Mina Basaran, war laut Medien-Informationen mit Freundinnen in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen, um dort ihren Junggesellinnen-Abschied zu feiern. Nur einen Tag vor dem Unglück hätten die acht Frauen Fotos in sozialen Netzwerken gepostet, die sie in Dubai zeigten (Artikelbild oben). Seit Oktober sei die 28-Jährige verlobt gewesen, Ende dieses Monats hätte sie heiraten wollen.

Laut "Hürriyet" saß im Cockpit der Challenger eine ehemalige Luftwaffenpilotin - eine der ersten in der Türkei. Die andere Pilotin habe zuvor für Turkish Airlines gearbeitet.

wa/cgn (afp, dpa)