Japan: Wachstumsschwäche als Dauerzustand | Podcast Wirtschaft | DW | 31.07.2018
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Podcast Wirtschaft

Japan: Wachstumsschwäche als Dauerzustand

Warum Japans Wirtschaft nicht so richtig in die Gänge kommt+++Wie Fluglinien und Passagiere unter den Folgen der Air Berlin-Pleite leiden+++Wie es mit Air France KLM weiter gehen soll+++Warum in Spaniens Städten die Taxifahrer streiken

Audio anhören 16:12

Während die US-Notenbank munter die Zinsen erhöht und die EZB zumindest das Ende ihrer Anleihekäufe angekündigt hat, beharrt die japanische Notenbank auf ihrem Kurs des unbegrenzten billigen Geldes. Gerade hat sie verkündet, an den extrem niedrigen Kurz- und Langfristzinsen noch längere Zeit festzuhalten. Die Bank von Japan kämpft damit gegen dauerhaft niedrige Preise, stockende Investitionen und chronisch schwaches Wachstum. Seit Jahren scheint die Wirtschaft des drittgrößten Industrielandes der Welt wie gelähmt.

Dauerkrise bei Air France

Streiks, Proteste, Führungs-Chaos. Die Fluglinie Air France-KLM steckt seit Monaten in einer schweren Krise. Gerade hat sich die französische Hotel-Kette Accor von ihren Plänen verabschiedet, Anteile an Air France zu übernehmen. Außerdem herrscht im Unternehmen dicke Luft wegen der Pläne der Chef-Etage, den französischen Teil des Doppelkonzerns endlich profitabler zu machen.

Die langen Schatten der Air Berlin-Pleite

Auch in Deutschland haben viele Fluglinien mit Problemen zu kämpfen: Vor allem bei Ryanair wird in diesem Sommer immer wieder gestreikt. Doch mit Verspätungen und Flugausfällen müssen sich auch die Kunden anderer Airlines herumschlagen. Und noch immer leidet die Luftfahrtbranche unter den Folgen der Air Berlin-Pleite.

Taxistas gegen Uber & Co.

Wer in diesen Tagen in spanischen Großstädten ein Taxi braucht, hat ein Problem: Die Taxifahrer streiken - und zwar gegen die Konkurrenz durch Fahrdienste wie Uber oder Cabify. Los ging der Ausstand vor ein paar Tagen in Barcelona - inzwischen haben sich die Fahrer aus Valencia, Sevilla, Malaga, Bilbao und Madrid angeschlossen. Nichts geht mehr - mitten in der Urlaubszeit.

Redakteur am Mikrophon: Thomas Kohlmann
Technik: Jürgen Kuhn 

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