Jacqueline aus Brasilien | Lehrerporträts | DW | 16.01.2020
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Lehrerporträts

Jacqueline aus Brasilien

Sie wurde deutschsprachig erzogen, sprach allerdings Dialekt und wollte Hochdeutsch lernen: Jacqueline war so fasziniert von der Sprache ihrer Vorfahren, dass sie sie danach auch unterrichten wollte.

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Jacqueline aus Brasilien

Name: Jacqueline

Land: Brasilien

Geburtsjahr: 1991

Beruf: Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und Portugiesisch an einer Privatschule im Süden Brasiliens

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Die logische Wortbildung, wie man z. B. an den Komposita sieht.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich als Kind deutschsprachig erzogen wurde und mich die Sprache sehr fasziniert hat. Wir sprachen allerdings Dialekt. Deshalb wollte ich Hochdeutsch lernen und das Land meiner Vorfahren kennenlernen. Im Jahr 2017 bot sich mir dann die Gelegenheit, über dasWeiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für ausländische Deutschlehrkräfte für ein Jahr nach Deutschland zu kommen.

Das ist typisch deutsch für mich:
Deutsche sind umweltfreundlich, pünktlich und respektieren Regeln.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Rheinland-Pfalz: Die Landschaft ist herrlich und man kann viele Burgen und Schlösser besichtigen. Aus dieser Region kamen auch meine Vorfahren.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Käsekuchen. Sehr, sehr lecker!

Mein deutsches Lieblingswort:
Eichhörnchen“. Weil die Aussprache schwer ist und ich als Studentin die deutsche Aussprache mit diesem Wort trainiert habe. Außerdem finde ich Eichhörnchen sehr süß.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
„Der Vorleser“ von Bernhard Schlink.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Das Buch „Bitterschokolade“ von Miriam Pressler. Es bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Themen aus der Welt der Jugendlichen zu bearbeiten.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die Grammatik, vor allem die Artikel und die Deklination.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Wenn ich dazu beitragen konnte, dass meine Schülerinnen und Schüler ihre Träume verwirklichen. Zum Beispiel gibt es Schülerinnen von mir, die heute in Deutschland studieren und vielleicht sogar später als Deutschlehrerin arbeiten möchten.

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