Israels Armee erschießt vier Palästinenser an Gaza-Grenze | Aktuell Nahost | DW | 10.08.2019
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Nahost-Konflikt

Israels Armee erschießt vier Palästinenser an Gaza-Grenze

Am Gazastreifen sind vier Palästinenser bei dem Versuch erschossen worden, den Grenzzaun zu Israel zu überwinden. Die Männer seien schwer bewaffnet gewesen, erklärte Israels Armee.

Ein israelischer Panzer an der Grenze zum Gazastreifen

Ein israelischer Panzer an der Grenze zum Gazastreifen

Israelische Truppen haben vier Palästinenser an der Grenze zum Gazastreifen erschossen. Die Soldaten hätten das Feuer eröffnet, "nachdem einer der Terroristen über die Barriere geklettert war und eine Granate auf die Soldaten warf", sagte eine Armeesprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die Männer seien mit Kalaschnikow-Sturmgewehren, Granatwerfern und Handgranaten ausgestattet gewesen, hieß es in einer Erklärung der Armee.

Auf israelischer Seite wurden keine Verluste gemeldet. Die Verwaltung von Gaza äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

An der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel kommt es immer wieder zu Gewalt. Seit März 2018 demonstrieren Palästinenser dort regelmäßig gegen die Blockade des Küstenstreifens durch Israel. Die Demonstrationen münden häufig in Zusammenstößen mit israelischen Soldaten.

 

Bei den Protesten an der Grenze, hier Ende März, wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt

Bei den Protesten an der Grenze, hier Ende März, wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt

Seither wurden rund 300 Palästinenser getötet, die meisten während solcher Proteste und Zusammenstöße. Die Zahl der getöteten Israelis liegt bei sieben. Die Proteste gingen in den vergangenen Monaten zurück.

stu/mak (afp, ap, rtr)

 

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