Iran verweigert Journalisten die Ausreise zu einem Workshop der DW Akademie | Pressemitteilungen | DW | 31.10.2018
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Pressemitteilungen

Iran verweigert Journalisten die Ausreise zu einem Workshop der DW Akademie

Acht iranischen Journalisten, die zu einem Workshop der DW Akademie in Berlin angemeldet waren, ist die Ausreise verweigert worden. Man hatten ihnen am 7. Oktober am Flughafen Teheran zudem die Pässe abgenommen.

Iran Umweltschutz und Plastik (Alef)

Im geplanten Workshop der DW Akademie sollte es um Umweltthemen gehen

Der Workshop der DW Akademie zur Umweltberichterstattung war vom 8. bis 12. Oktober geplant. Finanziert wird das Projekt vom Auswärtigen Amt. Diplomatische Bemühungen, den Betroffenen die Teilnahme zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu ermöglichen, schlugen fehl. Eine Anfrage der DW bei der iranischen Botschaft in Berlin blieb bis heute unbeantwortet. Die Journalisten erhielten ihre Pässe bisher nicht zurück. 

von Nahmen Carsten Kommentarbild App

Carsten von Nahmen

Carsten von Nahmen, Leiter der DW Akademie: „Leider müssen wir davon ausgehen, dass die iranischen Behörden den Journalisten die Teilnahme an unserer Maßnahme auch künftig verwehren. Die Überzeugung der DW Akademie ist: Es gibt ein Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und auf freien Zugang zu Informationen. Am Beispiel der iranischen Journalisten wird aber deutlich, dass starke Kräfte innerhalb des Regimes in Teheran daran kein Interesse haben.“

Das iranische Außenministerium sowie die iranische Botschaft in Berlin waren vorab über den Workshop informiert worden, nicht jedoch über die Namen der Teilnehmenden. 

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