Interview mit Nichole | Mit „Ticket nach Berlin“ auf Deutschlandreise | DW | 04.09.2013
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Die Kandidaten

Interview mit Nichole

In unseren Interviews stehen die Kandidaten Rede und Antwort: Was sind ihre persönlichen Tipps zum Deutschlernen? Wie sehen ihre Pläne für die Zukunft aus? Zu diesen und vielen anderen Themen äußern sie sich hier.

Nichole, du lernst seit einigen Jahren Deutsch. Wie ist es dazu gekommen?

Schicksal! Zuerst wollte ich unbedingt nach Frankreich, um als Austauschschülerin Französisch zu lernen, aber das hat nicht funktioniert. Ich wurde gefragt, ob Deutschland okay wäre und weil ich deutsche Geschichte und Kunst interessant fand, habe ich sofort Ja gesagt. Eine der besten Entscheidungen in meinem Leben!

Erinnerst du dich an deine ersten deutschen Sätze?

Meine australischen Schulfreunde haben mir meine ersten deutschen Sätze beigebracht, als ich erzählte, dass ich ein Jahr als Austauschschülerin in Deutschland verbringen würde. Und zwar: „Das ist mein Hamburger“ und „Ich liebe dich“. Leider kennt fast jeder Australier diese Sätze und jedes Mal, wenn ich hier zu jemandem sage, dass ich Deutsch sprechen kann, sagen die „Oh cool! Das ist mein Hamburger!“

Jeder Mensch lernt anders. Was ist dein persönlicher Tipp zum Deutschlernen?

Ich bin facebooksüchtig und verbringe viel zu viel Zeit online. Mit den Facebook-Posts von „DW - Learn German” lerne ich automatisch beim Facebooksurfen Deutsch in meiner sonst sinnlos verschwendeten Zeit. :-)

Sprechen wir über „Ticket nach Berlin“. Was war bei dieser Abenteuerspielshow eine Herausforderung für dich?

Definitiv das, was wir in Greetsiel an der Nordsee gemacht haben! Wir waren Schlickschlittenrennen im Wattenmeer und mussten uns mit dem Weltmeister messen. Wir haben uns einen Plan ausgedacht, wie wir gewinnen könnten. Aber das war nicht einfach, weil ich nicht sehr sportlich bin. Außerdem war es kalt und matschig, aber am Ende doch eine tolle Erfahrung, die auch viel Spaß gemacht hat.

Gab es etwas, was ganz neu für dich war?

Obwohl ich schon viele der Orte kannte, bevor ich sie mit „Ticket nach Berlin” besucht habe, gab es immer noch eine Menge Überraschungen. Ich hatte keinen einzigen langweiligen Moment bei den Dreharbeiten, weil es jeden Tag etwas Neues und Interessantes an Deutschland zu entdecken gibt. Zum Beispiel habe ich, wie die meisten Touristen in Hamburg, den Fischmarkt besucht, aber ich war überrascht, dass es so etwas wie Stand-up-Paddling auf der Elbe gibt. Über diese Sportart erfährt man in Australien wenig.

Welches deutsche Essen magst du – oder auch nicht?

Leberwurst fand ich nicht so lecker. Aber ich bin ein großer Fan von deutschem Brot!

Viele Menschen klagen über das deutsche Wetter … In Australien gibt es große Trockengebiete. Was bedeutet Regen für dich?

Gummistiefel! Aber Scherz beiseite: Obwohl es für eine lange Zeit eine Dürre gab, haben wir jetzt normalerweise an der Küste – wo die meisten wohnen – viel Regen. Wirklich trocken ist es nur in der Mitte Australiens, wo fast keiner wohnt.

Was vermisst man als Australierin in Deutschland?

Die süßesten Tiere auf der Erde natürlich! Koalabärchen, Kängurus, Emus und Possums.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Vielleicht eine juristische Stelle finden, vielleicht in Deutschland noch einen Master machen ... ich weiß es noch nicht genau.

Und dein Wunschtraum?

Das kann ich leider nicht verraten, sonst passiert es nicht (wie beim Geburtstagskerzenausblasen …).

Interview: Karoline Rebling