Internationaler Katzentag: Schnurrend die Welt erobern | Kultur | DW | 08.08.2019
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Aktionstag

Internationaler Katzentag: Schnurrend die Welt erobern

Heute geht es um die Katz'! Denn der 8. August ist Tag der Katze. Wir stellen die prominentesten Schnurrer in unserer Bildergalerie vor - von Comic über Leinwand bis zu Internetstars.

Ein besonderer Termin für das liebste Haustier des Menschen. Den Internationalen Weltkatzentag gibt es inzwischen seit 17 Jahren. Wer ihn eingeführt hat, weiß eigentlich niemand so genau. Nicht einmal der International Fund for Animal Welfare (IFAW), den manche als Initiator bezeichnen, möchte sich mit diesen Lorbeeren schmücken.

"Ursprünglich wurde dieser Gedenktag ausgerufen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, unter denen Katzen leben und gehalten werden. Heutzutage wird er von Katzenfreunden aber auch dazu genutzt, ihre Katzenliebe mit anderen zu feiern", weiß der World Wide Fund For Nature (WWF).

Rund 15 Millionen Hauskatzen in Deutschland

Wie auch immer der Weltkatzentag begangen wird, fest steht: Die Katze führt die Rangliste der beliebtesten Haustiere unangefochten an. In Deutschland gab es laut dem Verband der Heimtierbranche im vergangenen Jahr 14,8 Millionen von ihnen. Das bedeutet: In jedem vierten Haushalt lebt eine Katze. Tierschützer gehen zudem von rund zwei Millionen wildlebenden, herrenlosen "Minitigern" aus. Nur zum Vergleich: Die Zahl der Hunde in Deutschland liegt weit abgeschlagen bei 9,4 Millionen.

Wenn jedoch anlässlich des Internationalen Tag der Katze über Tier- und Artenschutz dieser Gattung gesprochen wird, geht es nicht nur um Hauskatzen, sondern auch um Wild- und Großkatzen. So gilt der Luchs beispielsweise weiterhin als gefährdet: In Deutschland gibt es laut dem Bundesamt für Naturschutz gerade einmal 135 nachgewiesene Luchse.

Luchsgehege des Nationalparks Harz (picture-alliance/dpa/H. Hollemann)

Europäischer Luchs - der, mit den "Pinselohren"

Wilde Samtpfoten

Besser haben sich die Bestände der Europäischen Wildkatze entwickelt, übrigens keine verwilderte Hauskatze, sondern schon seit mindestens 300.000 Jahren in Wäldern beheimatet. Trotz eines geschätzten Vorkommens von 5000 bis 7000 Tieren zähle diese Katze weiterhin noch zu den gefährdeten Arten, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit. Denn: Vor 100 Jahren waren die getigerten Waldbewohner mit Ringelschwanz fast ausgerottet. Als Hauptproblem für die wilden Samtpfoten-Arten gilt die Zerschneidung ihrer Lebensräume durch Straßen, Siedlungen und industrielle Agrarflächen. Dazu kommt illegaler Abschuss.

Ganz gleich, ob es sich nun um Haus-, Wild- oder Großkatzen handelt: Katzen berühren die Seele des Menschen, manche sind Gefährte und Partner auf vier Pfoten. In Geschichten, Comics und im Internet werden sie gerne präsentiert und auch mal überhöht dargestellt. Phänomenale Exemplare dieser Spezies haben es längst ins Fernsehen und auch auf die Kinoleinwand geschafft.

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