Infektionsgefahr auf Flughafen: Brutstätte der Viren | Wissen & Umwelt | DW | 13.09.2018
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Ansteckende Krankheiten

Infektionsgefahr auf Flughafen: Brutstätte der Viren

Mit Flugzeugen bereisen wir die Welt. In kürzester Zeit können wir lange Strecken zurücklegen. Doch mit im Gepäck: Tausende von Viren und Keimen.

Wer häufig fliegt, sollte die Hände sorgfältig waschen, vor allem nach dem Berühren von Oberflächen am Flughafen. Und zwar waschen so oft wie möglich.

Dass wir heutzutage in einer kurzen Zeit national und international reisen können, heißt auch, dass die Verbreitung von Infektionskrankheiten stark zugenommen hat. 

Mehr dazu: Malaria, Dengue, Chikungunya & Co: Welche Rolle spielt der Klimawandel bei der Verbreitung?

Flughäfen sind somit zu einer Brutstätte für Viren und andere Krankheitserreger geworden.

Eine Frau niest in ein Taschentuch (Foto: picture alliance/empics)

Beim Niesen verteilen wir tausende von Keimen in der Luft. Einige fliegen bis zu acht Meter weit!

Ein Team von Forschern aus England und Finnland analysierte verschiedene Oberflächen an Finnlands größtem Flughafen Helsinki-Vantaa. 

Sie untersuchten die Oberflächen auf Atemwegsviren wie das Rhinovirus, Coronavirus, Adenovirus und Influenza A hin.

Unter anderem untersuchten die Forscher Armlehnen, Treppengeländer, Kinderspielzeug im Spielbereich, Gepäckwagen und Plastikwannen an der Sicherheitskontrolle.

Mehr zu Infektionsgefahren: HIV-Selbsttest: "Lass Dich testen, lebe besser, lebe länger" Zehn Prozent der Oberflächen enthielten Viren. Am häufigsten kam das humane Rhinovirus vor, das Erkältungen verursacht. Die höchste Anzahl von Viren wurde an den Plastikwannen der Sicherheitskontrolle gefunden.

An Flughäfen sollten Menschen sich oft die Hände mit Wasser und Seife waschen und in ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten, empfehlen die Forscher.

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